Klosterneuburger Musikprofessor bekam Ehrenplatz im Piffl-Park

Der Gedenkstein für Professor Hans Kmeth wurde nun feierlich enthüllt.

Erstellt am 04. Dezember 2021 | 05:41
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Prälat Bernhard Back- ovsky, Direktorin Hemma Poledna, Stadträtin Verena Pöschl, Gemeinderat Peter Hofbauer und Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (v.l.) enthüllten gemeinsam den Gedenkstein für Hans Kmeth. Foto: privat
Foto: privat

Am 18. November fand in feierlichem Rahmen mit musikalischer Begleitung des Chors des Gymnasiums und Laudationes von Vertretern der Stadt sowie im Beisein von Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager und ehemaligen Schülern des beliebten Musikprofessors Hans Kmeth die Enthüllung des Gedenksteins im Kardinal-Piffl-Park statt.

Der Stein, der seit der Errichtung im Jahr 2002 durch die Initiative des Klosterneuburger Maturantenvereins Gimpel vor dem Klosterneuburger Gymnasium stand, wurde im Rahmen der Vergrößerung der Bushaltestelle, in den Park am Kardinal-Piffl-Platz verlegt.

Stadträtin Verena Pöschl sowie Gemeinderat Peter Hofbauer betonten in ihren Ansprachen die Wichtigkeit der besonderen Beziehung zwischen Schüler und Lehrer sowie den Bezug zur heutigen Jugend. Anschließend erzählte der ehemalige Schüler Prälat Bernhard Backovsky Anekdoten des Professors aus seiner Schulzeit und sprach anschließend den Segen aus.

Die musikalische Begleitung vom Chor des Gymnasiums Klosterneuburgs – ganz im Sinne des Geehrten – und die anwesenden ehemaligen Maturanten und Schüler von Professor Kmeth, die ihm zum wiederholten Male die Ehre erwiesen, verliehen der Veranstaltung ein ganz besonderes Flair.

Oberstudienrat Professor Hans Kmeth wurde 1903 in Wien geboren, maturierte 1922 am hiesigen Gymnasium, besuchte dann die Akademie für Musik zu Wien und widmete sich anschließend dem Lehramt für Klavier, Orgel und Schulmusik. Seit 1925 war er am Klosterneuburger Gymnasium als Professor tätig. Er war ein ausgezeichneter Musikpädagoge, der es immer verstand, bei den Schülern Begeisterung und Verständnis für die Musik zu wecken, wirkte als leidenschaftlicher Komponist mit über 170 Schaffenswerken, hielt fachspezifische Vorträge an der Volkshochschule Urania und war auch als Chorleiter und Organist tätig.