B 14: Freie Fahrt am ersten Baustellen-Tag. Wenige Autos und kein Zeitverlust: Der Startschuss für die Hangbrücken-Sanierung erfolgt ohne Probleme.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 20. Januar 2021 (12:18)
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Der Tag X für Klosterneuburgs Pendler ist gekommen. Für zweieinhalb Jahre herrscht Baustelle auf der B 14, der Hauptader nach Wien. Offizieller Startschuss für das Großprojekt war heute, Mittwoch. Ein Lokalaugenschein zeigt: Das befürchtete Verkehrs-Chaos bleibt aus.

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Nur wenige Autofahrer wagen am Mittwochmorgen den Weg in die Bundeshauptstadt. Die drei Matrixtafeln - sie messen vor dem Bahnhof Weidling, auf der Umfahrung und auf der Weidlinger Straße das Verkehrsaufkommen - signalisieren in Großbuchstaben: "Freie Fahrt auf der B 14". Eine Umleitung auf die Alternativ-Route durch die Kuchelau ist also nicht notwendig.

Es staut sich nirgendwo entlang der Strecke - nicht einmal vor dem Kreisverkehr beim Bahnhof Weidling oder bei den Ampeln, wo man sonst immer steht. Lockdown sei Dank beträgt die Fahrtzeit vom Stiftskreisverkehr zum Park & Ride Spittelau genau zehn Minuten. Trotz 30er ab der Stadtgrenzen-Ampel bis nach der Kahlenbergerdorf-Einfahrt. 

Ein Sanierungs-Start ohne Komplikationen für Lenker ist überraschend. Das minimale Verkehrsaufkommen Richtung Wien ist wohl den Corona-Maßnahmen geschuldet und wird - unter annähernd normalen Umständen - vermutlich eher die Ausnahme als die Regel bleiben. 

Dennoch sollte man die Baustelle auch jetzt nicht unterschätzen. Vor allem die Busspur - der Anfang ist nach der Eni-Tankstelle - müssen Pkw-Fahrer besonders beachten, hier hat die Polizei schon im Vorfeld angekündigt, dass eine vorschriftswidrige Benützung rigoros geahndet wird.