Klosterneuburg schnürt Sozialpaket. Das Rote Kreuz zieht in das alte BH-Gebäude, der Sozialfonds wird aufgestockt. Schnellere Vergabe von Wohnungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. März 2020 (04:12)
Foto mit Sicherheitsabstand: Verwaltungsstadtrat Clemens Ableidinger, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager und Sozialstadtrat Karl Schmid im alten BH-Gebäude, das für das Rote Kreuz geöffnet wird.
Stadtg./SchuhE

In dieser schwierigen Zeit für Menschen, Betriebe und Verwaltung ist politische Koordination entscheidend. Verwaltungsstadtrat Clemens Ableidinger (NEOS), Sozialstadtrat Karl Schmid (SPÖ) und Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager haben Initiativen zur Unterstützung der Bevölkerung im Sozialbereich abgestimmt:

  • Aufstockung des Sozialfonds , insbesondere zur Förderung von Lernmitteln
  • Öffnung von Räumlichkeiten des neuen Rathauses für das Rote Kreuz
  • Schnellere Vergabe von Gemeindewohnungen in Notfällen
  • Lockerung der Rahmenbedingungen für den Energiekostenzuschuss

Diese Maßnahmen sind ein weiterer Schritt zur Bewältigung dieser schwierigen Herausforderung. „Ziel ist es, den Menschen in dieser Krise schnell, einfach und unbürokratisch helfen zu können“, so Stadtrat Ableidinger. Und Stadtrat Schmid: „Grade in dieser Zeit ist es wichtig, schnell zu reagieren, um auch ohne viel Bürokratie rasch helfen zu können.“

Der Krisenstab der Stadtgemeinde Klosterneuburg tritt seit nunmehr 27. Februar regelmäßig zusammen und ist im ständigen Austausch mit Experten der Blaulichtorganisationen, des Landesklinikums und der Ärzteschaft. Der Parteienverkehr wurde ausgesetzt, das Rathaus abgeschottet, nötige Vorsorge- und Hygienemaßnahmen getroffen.