Fußgänger- und Radbrücke bleibt wie sie ist

Eine Online-Petition setzte sich gegen den Ausbau der Fußgänger- und Radbrücke in Höflein ein. Nun bestätigt die „viadonau“, dass von einer Verbreiterung abgesehen wird.

Victoria Heindl Erstellt am 18. September 2021 | 04:42
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Foto: Heindl

Der Altarm in Greifenstein ist auch für viele Höfleiner ein beliebtes Naherholungsgebiet. Kein Wunder also, dass beim Thema Ausbau der Fußgänger- und Radfahrbrücke im Nachbarort von Greifenstein die Wogen hoch gehen – zumindest im Internet. Denn dort wurde nun die Petition „Nein zum Straßenausbau über Altarm in Greifenstein“ gestartet. Einige Höfleiner haben diese auch unterstützt. Andere befürworten zumindest eine Verbreiterung der bestehenden Brücke. Der Anfang von so manch hitziger Diskussion, die nur einer beenden kann: der Wegeerhalter – die „viadonau“.

Auslöser für die jetzige Petition ist ein Artikel, der im Mai in der Tullner NÖN erschienen ist. „Die ,viadonau’ möchte die Fußgänger- und Radfahrerbrücke bei der Fischtreppe in Greifenstein auf etwa drei Meter verbreitern, um die dortige Gefahrenstelle zu entfernen“, hieß es in diesem Artikel.

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Machbarkeitsstudie ist abgeschlossen

„Wie bereits im Mai berichtet, handelt es sich bei dem Projekt in Greifenstein um eine Machbarkeitsstudie, welche eine Grundlagenerhebung der Ist-Situation und mögliche Ausbaustufen zur Verbesserung der Radverkehrssicherheit sowie Befahren mit Erhaltungsfahrzeugen von ,viadonau’ beinhaltete“, erklärt Christoph Caspar, Pressesprecher der „viadonau“. Nun ist diese Machbarkeitsstudie abgeschlossen, und das Ergebnis steht fest. „Hiermit kamen wir nun zu dem finalen Ergebnis, dass das Vorhaben nicht weiterverfolgt wird. Diese Entscheidung wird nun auch mit der Gemeinde entsprechend abgestimmt“, bestätigt Caspar, dass keine Verbreiterung der Brücke durchgeführt wird.

„Hiermit kamen wir nun zu dem finalen Ergebnis, dass das Vorhaben nicht weiterverfolgt wird.“ Christoph Caspar Pressesprecher „viadonau“

Immer wieder wird in Klosterneuburg auch die Möglichkeit diskutiert, über das Kraftwerk Greifenstein eine Verbindung zur anderen Donauseite für den Verkehr auszubauen. Dazu Caspar: „Wir können gerne festhalten, dass keinerlei konkrete Pläne an ,viadonau’ herangetragen wurden. Wie auch bei anderen Projekten üblich, wären bei der Frage einer möglichen Trassierung übergeordnete Interessen (wie Naturschutz, Kraftwerksbetrieb) priorisiert zu betrachten.“