Klosterneuburg: Gemeinderat Peter Bachmann verstorben

Erstellt am 11. Mai 2022 | 05:46
Lesezeit: 3 Min
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Nach schwerer Krankheit viel zu früh verstorben: Peter Bachmann.
Foto: www.charakter.photos Philipp Monihart
Der angesehene Stadt-Politiker ist im 52. Lebensjahr nach schwerer Krankheit aus dem Leben geschieden.
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Am Donnerstag, 5. Mai , ist Gemeinderat Peter Bachmann im 52. Lebensjahr seiner schweren Krankheit erlegen. Er war seit 20. Februar 2015 Teil des Gemeinderates der Stadtgemeinde Klosterneuburg, dort in der aktuellen Legislaturperiode Mitglied des Ausschusses für Abfallwirtschaft und Abwasserentsorgung, für Bildung, Familien und Frauen sowie im Prüfungsausschuss.

Bachmann wurde nach sieben Jahren im Gemeinderat viel zu früh aus dem Leben gerissen. Er hinterlässt seine Frau Julia und die beiden Kinder Sophie und Paul. Großes Engagement, Verantwortungsgefühl, Herzlichkeit und Offenheit zeichneten seine politische Arbeit aus. Sein Humor, sein überaus sonniges Gemüt und sein gewinnender Charakter werden jedem, der ihn kannte, für immer unvergessen bleiben.

Bis zuletzt legte er großen Wert darauf, in der Kommunalpolitik aktiv zu sein, und ließ keine Sitzung aus. Er übte sein Amt stets mit Freude und großem Pflichtbewusstsein aus. Er war überall ein gern gesehener Gast und stets mitten im Geschehen, egal ob gesellschaftliche Anlässe oder die Erfüllung seiner Aufgaben im Namen der Stadt.

Bachmann machte sich insbesondere auch für die Städtepartnerschaft mit der Stadt Göppingen verdient. Er knüpfte bei den beidseitigen Treffen enge Bande mit der Partnerstadt und ließ die Freundschaft beider Städte stark aufleben.

„Unsere Gedanken und Unterstützung sind bei der Familie von Peter. Denn er war ein Familienvater, wie er im Buche steht. Wenn er über seine Familie sprach, da funkelten seine Augen einzigartig“, weiß Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager. So will ihn Schmuckenschlager in Erinnerung behalten.

Mit ihm würde eine ganze Generation der Stadt einen besonderen und allseits bekannten Menschen verlieren. Schmuckenschlager: „Er war lustig, ein richtiger Schmähbruder und ein Anekdoten-Lexikon. Aber er konnte ebenso sehr ernst arbeiten. Als Politiker war er penibel, präzise und sehr gewissenhaft. Ich bin sehr glücklich, dass wir die letzten Jahre gemeinsam für Klosterneuburg arbeiten konnten. Es wären noch viele weitere Jahre geworden. Sein Verlust ist sehr schmerzhaft.“

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