Klosterneuburg

Erstellt am 18. Januar 2017, 06:39

von Claudia Wagner

Bislang Ebbe bei der Grippewelle. Interne des Landesklinikums Klosterneuburg arbeitet auf Hochtouren. Grippaler Infekt ist stärker verbreitet als echte Grippe.

Das Pflegeteam der Internen Abteilung ist für erhöhtes Patientenaufkommen gerüstet. Arzt Salman Arif (vorne, sitzend), Jürgen Bahnholzer, KPJ-Student Florian Fuchs, Krankenpflegerin Jasmin Pirkner, Krankenpflegerin Stefanie Neumayer, Schülerin Elisabeth Prochaska, Stationsleiterin Imelda Pfleger und Krankenpflegerin Katerina Stoyanova kümmern sich im Landesklinikum Klosterneuburg um das Wohl ihrer Patienten.  |  NOEN, LK Klosterneuburg

Der Influenza-Virus hat Herrn und Frau Österreicher heuer besonders früh und stark erwischt. Ganze Büros und Familien sind durch die Infektionskrankheit außer Gefecht gesetzt. In Klosterneuburg ist es jedoch großteils nicht die „echte“ Grippe, die Kranken die Kraft raubt, sondern bloß der kleine Bruder.

„Es gibt bisher nur wenige Patienten mit Influenza, ein grippaler Infekt liegt hingegen bei vielen Patienten vor“, schildert Sprecherin Renate Haushofer die Situation am Landesklinikum Klosterneuburg. Die innere Medizin läuft wegen der Vielzahl an Patienten zwar auf Hochtouren, die richtige Grippewelle bleibt in der Babenbergerstadt aber bislang aus.

„Ich empfehle allen die Grippeimpfung am Beginn der kalten Jahreszeit.“

Eva Maria Redl-Wenzl, Ärztliche Direktorin am LK Klosterneuburg

Dennoch sind die Gefahren des Influenza-Virus und eines grippalen Infekts nicht zu unterschätzen. Haushofer: „Bestehen zusätzlich Grundkrankheiten wie Lungen- oder Herz-Kreislauferkrankungen oder eine Immunschwäche, kann im Einzelfall die Einweisung ins Klinikum notwendig sein.“

Experten raten zum Nadelstich

Die Krankheit greift aber nicht nur Risiko-Patienten an: „Auch junge gesunde Menschen werden durch Influenza ernstlich beeinträchtigt und ein bis zwei Wochen außer Gefecht gesetzt“, warnt Eva Maria Redl-Wenzl, die ärztliche Direktorin des Landesklinikums Klosterneuburg. Und weiter: „Ich empfehle daher allen die Grippeimpfung am Beginn der kalten Jahreszeit, auch um die Ansteckung anderer Personen im Umfeld zu verhindern.“

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