Das war das Jahr 2021 in der Region Klosterneuburg

In unserem Jahresrückblick findet ihr alle wichtigen Ereignisse des Jahres 2021 in der Region Klosterneuburg

Erstellt am 29. Dezember 2021 | 05:49
Lesezeit: 9 Min
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Foto: Hornstein

Impfstart im Agnesheim

Als „Schlüssel für die Wende in der Krise“ bezeichnet der im Februar 2021 noch amtierende Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Foto oben) die Möglichkeit, sich gegen Corona impfen zu lassen. Unter der Aufsicht des Gesundheitsministers bekommen alle Heimbewohner – wie Gaston Giefing – den ersten Stich.

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Foto: RBZ

Amt bestätigt Geflügelpest bei Schwan

In Österreich wird der erste Fall von Geflügelpest bestätigt. Ein Referenzlabor der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) findet den Vogelgrippevirus am Donnerstag bei einem auf der Pionierinsel in Klosterneuburg entdeckten toten Schwan. Es handelt sich um den ersten Nachweis der hoch pathogenen aviären Influenza in Österreich seit dem Jahr 2017, teilen das Gesundheits- und das Landwirtschaftsministerium in einer Aussendung mit. „Dieses Virus ist sehr ansteckend, aber Gott sei Dank nur unter Vögeln“, beruhigt Amtstierarzt Christoph Hofer-Kasztler.

Teststraße muss erweitert werden

Mitten im Lockdown – wir schreiben den Jänner 2021 – ist die eigene Teststraße im alten Gebäude der Bezirkshauptmannschaft beschlossene Sache. Der Start am 27. Jänner 2021 bringt allerdings einen Ansturm der testwilligen Klosterneuburger, mit dem keiner gerechnet hat.

„Damit haben wir nicht gerechnet“, zeigt sich Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager überrascht vom Ansturm auf die neue Corona-Teststraße.

Zuvor konnten sich die Klosterneuburger bei zwei Terminen für Massentests in der Babenbergerhalle davon überzeugen, nicht durch Corona angesteckt zu sein. Der Erfolg dieser groß angelegten Tests macht eine dauerhaft eingerichtete Teststraße notwendig. Als Location werden Räumlichkeiten des alten Gebäudes der Bezirkshauptmannschaft auserkoren. In der Leopoldstraße 21 steht nun allen Klosterneuburgern sowie generell Menschen aus dem Bezirk Tulln eine neue, dauerhaft geöffnete Teststraße zur Verfügung.

Sie entsteht in Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft Tulln, der Stadtgemeinde Klosterneuburg sowie dem Roten Kreuz und Freiwilligen. Bis Anfang Februar werden noch Abläufe, Öffnungszeiten und die Anzahl des Personals optimiert. Der Andrang ist am ersten Tag phasenweise groß. Bis heute wird das Testen in Klosterneuburg gut angenommen.

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Eröffnung der dauerhaft geöffneten Teststraße im alten Gebäude der Bezirkshauptmannschaft in der Leopoldstraße.
Foto: Stadtgemeinde/Lutz

Neustart für das alte Kino

Vor acht Jahren wurde die große Leinwand zuletzt bespielt. Seitdem stehen das Kino – und die markanten purpur-roten Sitze – leer. Aber nicht mehr lange, wenn es nach dem Gemeinderat geht. Das Stadtparlament startet Anfang Juli 2021 den Anlauf in Sachen Kino-Nachnützung und gibt mit einem Grundsatzbeschluss grünes Licht für das Scheinwerfer-Theater. Es soll eine Veranstaltungsstätte für Jazz, Theater und Kabarett werden. Dafür gibt es auch einen Grundsatzbeschluss im Gemeinderat. In der letzten Gemeinderatssitzung 2021 wird eine beträchtliche Summe für die Umsetzung im Budget 2022 geparkt.

Abschied vom Chefinspektor

Über 40 Jahre im Dienste der Sicherheit: Klosterneuburgs Polizeichef Georg Wallner tritt seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Mit Ende des Jahres 2020 endete die über 40-jährige Karriere von Klosterneuburgs beliebtem Polizeikommandanten Georg Wallner (62) mit dessen Pensionierung. Den Einwohnern bleibt er als ein Beamter mit Teamfähigkeit, besonderer Menschlichkeit und Handschlagqualität in Erinnerung.

Zur gleichen Zeit startete das Bewerbungsverfahren für den Posten des obersten Ordnungshüters in der Stadt. Michael Scharf ist der neue Polizeikommandant in Klosterneuburg. Er ist der frühere Kommandant der Polizeiinspektion Weidling, die ja aufgelassen wurde.

Tödlicher Unfall auf B14

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Schrecklicher Unfall auf der B14 zwischen Maria Gugging und St. Andrä-Wördern im Februar 2021. Fazit: eine Tote.
Foto: FF Maria Gugging

Es war wohl einer der schwersten Unfälle, zu dem die Feuerwehren aus Maria Gugging, Kierling und St. Andrä-Wördern gerufen wurden. Ein 42-jähriger Mann aus dem Bezirk Tulln ist am Donnerstag, 18. Februar 2021, gegen 6.20 Uhr mit seinem Wagen von Maria Gugging kommend in Richtung St. Andrä-Wördern unterwegs. Dabei gerät er – laut Polizeisprecher Johann Baumschlager vermutlich aufgrund von Sekundenschlaf – mit dem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidiert frontal mit dem entgegenkommenden Fahrzeug einer 56-Jährigen aus dem Bezirk Tulln. Die Frau erliegt noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 43-Jährige wird mit dem Rettungshubschrauber ins AKH Wien geflogen.

IST expandiert weiter

Die Geschichte Klosterneuburgs als international hoch renommierter Forschungsstandort wird bald um ein zusätzliches Kapitel reicher: Das Institute of Science and Technology (IST) Austria in Maria Gugging bekommt ein weiteres Laborgebäude.

Der Spatenstich für das „Lab 6“ erfolgt Ende April durch den damaligen Bildungsminister Heinz Faßmann und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (beide ÖVP). Der Bau soll auf etwa 10.000 Quadratmetern Nutzfläche rund 20 Forschungsgruppen Platz bieten und auch ein Seminarzentrum beherbergen. Die Fertigstellung ist 2023 anberaumt.

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Startschuss für den Baubeginn für das neue „Lab 6“ des IST-Austria: IST-Präsident Thomas Henzinger, Verwaltungsleiter Georg Schneider, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesminister Heinz Faßmann und Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (v.l.). Foto: NLK/Burchhart
Foto: NLK/Burchhart

Weiters eröffnet die Landeshauptfrau Mitte September 2021 festlich und im Rahmen des alljährlichen IST-Familienfestes das nächste Labor 5.

Drei Jahre nach der Grundsteinlegung wurde das „Lab 5“ eröffnet. Dort sind seitdem zwölf Forschungsgruppen, die IST Austria Graduate School, eine Kernspinresonanz Facility und die Bibliothek untergebracht.

„Wir unterstützen die IST Austria sehr gerne“, so Landeshauptfrau Johanne Mikl-Leitner bei der Eröffnung. Wenn man aus der Pandemie etwas Ableiten wolle, dann zeige es, dass „Wissenschaft und Forschung der Schlüssel sind, um die Zukunft erfolgreich meistern zu können.“ Es sei daher wichtig, in Wissenschaft und Forschung zu investieren. Klosterneuburg biete, in unmittelbarer Nähe zu einer Millionenstadt, unglaubliche Möglichkeiten.

Neuer Chef im Stift

Das Stift hat einen neuen Leiter: Prälat Maximilian Fürnsinn wurde zum Administrator bestellt, ab 1. Juli nimmt er seine Tätigkeit in der Babenbergerstadt auf. Fürnsinn kann auf viel Erfahrung zurückgreifen: 40 Jahre lang leitet er das Stift Herzogenburg.

Und auch den Schauplatz des neuen Amts kennt er gut: „Mit dem Stift Klosterneuburg verbindet mich eine besondere Beziehung: Ich erfuhr hier als Novize meine Ausbildung. Und meine hohe Wertschätzung gegenüber dem Stift hat mich dazu bewogen, die Bestellung zum Administrator dankbar anzunehmen.“

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Administrator Maximilian Fürnsinn.
Foto: weinfranz.at

Der gebürtige Herzogenburger arbeitet direkt mit dem Päpstlichen Delegaten Bischof Josef Clemens zusammen. Dieser wurde als externer Leiter vom Vatikan eingesetzt, mit der „Feststellung, dass die Situation rund um den von Mitgliedern und ehemaligen Mitgliedern des Stiftes begangenen Missbrauch nicht angemessen gehandhabt“ wurde. Seitens des Stifts Klosterneuburg ist man ebenso an einer Klärung interessiert.

Lückenschluss geschafft

„Was lange währt, wird endlich gut“. Unter diesem Motto sehen wohl die Protagonisten den im Sommer nach jahrelanger Diskussion vollzogenen Lückenschluss des Radwegs bei der Agnesbrücke. Den Radfahrern, Fußgängern und Schülern der nahegelegenen VS Anton-Bruckner-Gasse wird ein sicheres Überqueren der Kreuzung bei der Agnesbrücke ermöglicht. „Der Radweg ist lange überfällig und schafft für mehrere hundert Klosterneuburger eine Anbindung ans Radwegenetz“, betont Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer (PUK). Aber nicht jeder sieht die Neuerung positiv: Es hagelt Kritik, etwa von FPÖ-Stadtrat Josef Pitschko.

Cluster beim Heurigen

Mit der ausgelassenen Heurigenstimmung ist es beim Klosterneuburger Heurigen „Seher-Schulteis“ im Oktober zwischenzeitlich zu Ende. Corona hat hier Einzug gehalten. Der Cluster zieht weite Kreise: 19 Personen stecken sich beim Heurigen Seher-Schulteis mit dem Coronavirus an, die Gastronomen haben den Betrieb von sich aus geschlossen. Auch die Familie erkrankt: „Wir haben zusperren müssen, weil es uns persönlich auch sehr schlecht gegangen ist“, so Heurigenwirtin Elisabeth Seher. Online steht der Buschenschank unter Beschuss. Der Kritikpunkt: Die Familie ist nicht geimpft. Seher zur NÖN: „Ich will das aus ideologischen Gründen nicht. Ich habe ein funktionierendes Immunsystem, und das regelt das schon.“

Leopoldi-Fest im Kleinformat

Zwei Jahre haben die Klosterneuburger auf ihr Fest gewartet. Und die Geduld – auch beim Schlangestehen vor dem Eingang – hat sich gelohnt: „Leopoldi im Park“ war ein voller Erfolg. „Wir haben sehr positive Rückmeldungen, und alles hat super funktioniert“, bilanziert Betreiberin Ilona Wiesbauer. Auch bei der 2G-Kontrolle mit Ausweis sei es zu keinen Problemen gekommen.

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Viel Freude und ein neuer Freund: Celina und Nessie (v.l.) strahlen mit ihrem Gewinn, Stofftier „Leo“, um die Wette.
Foto: Wagner

Feuerwehr rettet Dackel

Sprichwörtlich ist die Neugier der Katze Tod. Aber auch für Hunde kann die eigene Neugier zu unangenehmen Folgen führen. Das stellt im April auch ein kleiner Dackel fest: Er macht einen „Ausflug“ in ein Kanalabflussrohr und muss aus dieser unangenehmen Situation von der Freiwilligen Feuerwehr und der Stadtgemeinde Klosterneuburg befreit werden. Der Vierbeiner schafft es zwar, in das Abflussrohr hineinzukriechen, aber der Weg nach draußen war dann nicht mehr so einfach. Er braucht Hilfe. Mitglieder der FF Klosterneuburg, Mitarbeiter der Stadtgemeinde Klosterneuburg – und zur Sicherheit auch Sanitäter des Roten Kreuzes – eilen herbei, um den Vierbeiner aus seiner misslichen Lage zu befreien.

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Nach einigen bangen Augenblicken können die glücklichen Besitzer ihren kleinen Abenteurer wieder in ihre Arme schließen und sich bei den Einsatzkräften, die ihren Hund aus einem Kanalrohr befreit haben, bedanken.
Foto: FF Klosterneuburg

„Schwebendes Haus“ vor dem Abbruch

Von der Hütte zum Einfamilienhaus: Wohl die kurioseste Baugeschichte der Stadt Klosterneuburg: Viel Kopfschütteln verursacht seit jeher, was alles mit den Lücken und raffinierter Auslegung der Bauordnung in Klosterneuburg auf die grüne Wiese gestellt wird. Einen ganz besonderen Fall und damit auch ein erstaunliches mediales Echo beschert der Bau am Kollersteig 135. Dort wurden ein im Grünland stehendes GEB (Erhaltenswertes Gebäude im Grünland) mit Kran hochgehoben, darunter ein Keller gebaut, der Hang abgetragen, an der Vorderfront Panoramafenster eingebaut und das halbierte Holzhäuschen auf die Kellerdecke gestellt.

Diese Erweiterung des Gebäudes um mehr als das Doppelte bekam auch eine Baubewilligung, denn – so kurios auch die Vorgangsweise ist – zum damaligen Zeitpunkt war das gesetzeskonform. Nun hat sich allerdings das Blatt gewendet: Baueinstellung und Abbruchbescheid! Für ein GEB im Grünland herrschen strenge Regeln, deren Nichteinhaltung den Verlust des GEB-Status zur Folge haben. So darf von einem bestehenden GEB nur ein gewisser Teil abgerissen werden. Die wesentlichen Merkmale des ursprünglich bewilligten Gebäudes müssen erhalten bleiben. Das wäre mit der verbleibenden Hälfte des GEB‘s erfüllt. Zudem darf nach der Sanierung das Gebäude nicht den Charakter eines Neubaus haben.

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Vom Haus auf Stelzen bis zum schicken Rohbau mit Panoramafenstern schaffte das als „Schwebendes Haus“ in die Baugeschichte Klosterneuburgs eingegangene Bauprojekt im Grünland. Jetzt soll abgerissen werden.
Foto: Hornstein

Gegen den Abbruchbescheid legt der Eigentümer Berufung ein. Die Causa wird aktuell in zweiter Instanz verhandelt. Eine wahre Flut an Klicks löst diese Geschichte im Internet aus.

Zwei Bohr-Riesen & 530 Pfähle

20. Jänner, der Tag X für Pendler: Die Arbeiten an der Heiligenstädter Hangbrücke starten. Viele Faktoren machen die Großbaustelle zu einem besonderen Projekt: Das Konstrukt selbst, die Engstelle mit Berg und Bahn oder die Tatsache, dass der Verkehr aufrecht bleibt. Der Bau ist ambitioniert: 530 Pfähle stützen künftig die vierspurige Straße. Die Arbeiten – erste Bilanzen fallen äußerst positiv aus – dauern voraussichtlich noch bis Mitte 2023.

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Foto: Wagner

Umwidmung unter Protest

Trotz Anrainer-Widerstand wird das Areal in der Weidlinger Straße 45 zum Kerngebiet: Im Frühjahr herrscht regelrecht Euphorie: Die Stadt – allen voran ÖVP, NEOS und Grüne – präsentieren ihre Pläne für das Weilguni-Areal im harmonischen Einklang. Der Tenor: Es wird ein Öko-Vorzeigeprojekt, eine Blaupause für die Zukunft.

Von dieser Freude wollen die Anrainer aber nichts wissen. Sie steigen gegen den Wohnbau auf die Barrikade und sorgen mit Flashmobs und Unterschriftenlisten für mächtig Wirbel. Und auch zwischen den einst verbündeten Planerparteien kommt es bald zu Unstimmigkeiten.

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Die Anrainer machen Wirbel gegen das Projekt. Binnen kürzester Zeit sammeln sie 1.500 Unterschriften.
Foto: privat

Der Zankapfel Verkehr verdrängt den Umwelt-Gedanken aus dem Vordergrund. Nun im Fokus: das fehlende Verkehrskonzept für das Großprojekt. Der politische Hick-Hack gipfelt in der Ausschuss-Sitzung: Die Vorberatung für die Umwidmung wird von Grünen-Stadtrat Johannes Edtmayer von der Tagesordnung gestrichen. Die Stellungnahmen der Bürger müssen deswegen in der Gemeinderatssitzung behandelt werden – die Diskussion um den „Monsterbau“, wie ihn die Anrainer titulieren, nimmt ebenso „Monster-Dimensionen“ an. Die Gemeinderatssitzung mit dem Hauptthema Weidlinger Straße 45 dauert nämlich satte zehn Stunden, von 15 Uhr bis 1 Uhr früh.

Das Ergebnis der nächtlichen Debatte: Das Areal wird mehrheitlich mit Stimmen von ÖVP, NEOS und SPÖ umgewidmet, von Bauland Betriebsgebiet auf Bauland Kerngebiet.

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Geplant: Ein Öko-Vorzeigeprojekt am ehemaligen Weilguni-Gelände.
Foto: Visualisierung: Janusch, www.janusch.co

30er-Zone in Kraft

Nicht ohne Murren im Vorfeld wird ab 25. Oktober 2021 Tempo 30 in ganz Klosterneuburg verordnet.

Weil es aber nicht ohne Ausnahmen geht, gilt die 30er Zone nur auf den Gemeindestraßen, nicht aber auf Landes- und Bundesstraßen. Das bringt Verwirrung bei den Autofahrern, weil selbst auf der Umfahrung B14 – eine Bundesstraße – so manche Autofahrer das 30er Limit einhalten.

„Mit der neuen und umfassenden 30er-Zone können wir für mehr Sicherheit und Lebensqualität sorgen“, ist Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager überzeugt.
Auch Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer ist von den Vorteilen der 30er-Zone überzeugt: „Dieser gemeinsam erreichte Meilenstein bringt die Vereinheitlichung und Klarheit der Regelung. Es ist zudem ein bedeutender Schritt für das sichere Miteinander.“

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Flächendeckender 30er auf den Gemeindestraßen.
Foto: Stadtgemeinde/SchuhE

Jüdischer Friedhof Chris

Jahrzehnte lang war der jüdische Friedhof dem Verfall preisgegeben. Jetzt ist er saniert. Durch das Engagement der leider schon verstorbenen Stadträtin Martina Enzmann strahlt er nun in neuem Glanz. Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch (r.) und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka übergeben in der ersten Novemberwoche 2021 Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (l.) den Friedhofsschlüssel.

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Foto: Hornstein