Barbara Probst: Das Gefühl für Farben. Bei der Eröffnung von Barbara Probsts Ausstellung in der Wiener Galerie Steiner ließ sich so manch bekanntes Gesicht blicken. Ihre Werke sorgten für viel Begeisterung.

Von Thomas Török. Erstellt am 26. September 2020 (03:14)
Auch die Promi-Friseure Wilhelm Hüllerbrand und Josef Winkler (v.l.) waren zu Gast bei der Vernissage.
NOEN

Barbara Probst ist in Klosterneuburg und Umgebung ein Name, der so ziemlich allen etwas sagt: als Kommunalpolitikerin, Wirtin und Künstlerin. Nun wird der Name bald auch in der Wiener Kunstszene Fuß fassen.

Am Donnerstag eröffnete ihre Ausstellung in der Galerie Steiner im ersten Wiener Gemeindebezirk, bei der auch viel Prominenz anwesend war. Die Freude stand der Künstlerin deutlich ins Gesicht geschrieben, die strahlend und stolz ihre Werke präsentieren durfte. Die Galerie selber konnte man nur mit Maske betreten.

Von allen Gästen gab es viele Worte des Lobes, der Anerkennung und der Begeisterung. Als Ausnahmekünstlerin, die trotz ihrer enormen Sehbeeinträchtigung so ausdrucksstarke Bilder zu malen imstande ist, zieht sie viel Aufmerksamkeit auf sich.

So sprach sich ihr Ruf auch in der Wiener Szene herum, und es fanden sich viele berühmte Namen auf der Gästeliste: Die Schauspieler Christoph Fälbl und Sabine Petzl, Sänger Tony Wegas, Christina „Mausi“ Lugner oder Trainerlegende Frenkie Schinkels sind nur ein kleiner Auszug davon. Sie alle genossen einen netten Abend, erfreuten sich an den ausgestellten Gemälden und sprachen nur in den höchsten Tönen über Probsts Arbeit.

Kabarettist und Schauspieler Christoph Fälbl etwa meinte: „Es ist einfach beeindruckend, dass man so fein, farbenfroh und gefühlvoll zu malen imstande ist, wenn die Sehstärke so vermindert ist.“ Fälbl, der sich weniger als Kunstkenner und mehr als Ästhet versteht, vergleicht Barbara Probsts Kunst mit gutem Wein: „Ich habe zwar auch keine Ahnung über Jahrgänge und Rebsorten, aber auch da weiß ich genau, was mir schmeckt.“

Die Ausstellung „Bilder der Energie“ von Barbara Probst ist bis 10. Oktober in der Galerie Steiner im ersten Bezirk (Nähe Tuchlauben) zu besichtigen.