Gefahr im Strandbad?. Badegast fürchtet um Wohl der Kinder bei neuer Spieleinsel. Bäderverwalter Fuchshuber: „Wir haben alles im Griff.“

Erstellt am 23. Juli 2014 (09:19)
NOEN, privat
Leopold Patek sieht die neue Spielattraktion für Kinder im Strandbad als Gefahrenpotenzial. Abteilungsleiter von Tourismus und Freizeit und Bäderverwalter beruhigen den besorgten Badegast: »Wir sind für den Ernstfall gewappnet.« Die Insel entspreche allen Sicherheitsvorkehrungen. Foto: privat
Der Sonntags-Badeausflug in Bad Vöslau nahm für eine vierköpfige Familie ein böses Ende: Das Geschwisterpaar wurde leblos aus dem Wasser gezogen. Das Mädchen schwebt in Lebensgefahr.

Ähnliche Folgen fürchtet Badegast Leopold Patek auch im Klosterneuburger Strandbad, seitdem die neue Kinder-Spielinsel in Betrieb genommen wurde. „Es ist ein gefährliches Spielzeug, weil die Kinder beim Klettern und Rutschen ohne zu schauen ins Wasser springen“, ist Patek besorgt. So könne leicht ein Unfall passieren. „ Der Unterschied ist aber, dass bei uns kein Bademeister in der Nähe ist“, beschuldigt er die Bäderverwaltung.

Bäderverwaltungs-Leiter entschärft die Vorwürfe

Von den Anschuldigungen will Christian Eistert, Tourismus und Freizeit-Abteilungsleiter der Stadtgemeinde, nichts hören: „Der Altarm wird bei Badebetrieb grundsätzlich von zwei Badeaufsichtskräften beobachtet.“ Die Bademeister seien jeweils mit einem Rettungsbrett und einer Rettungsboje ausgerüstet. „Sie verfügen über einen Retter- beziehungsweise Helferschein“, erklärt Eistert.

Auch Bäderverwaltungs-Leiter Andreas Fuchshuber entschärft die Vorwürfe: Die Attraktion entspreche den Sicherheitsvorkehrungen. Außerdem frischen die Bademeister bei Rettungsübungen ihr Wissen oft auf. „Wir haben alles im Griff und sind für den Ernstfall gewappnet“, ist Fuchshuber sicher.