1-2-3-ticket: Pendeln im „Halbton“. Klosterneuburg ÖVP und NEOS begrüßen das Vorhaben, fordern aber eine stärkere Berücksichtigung der Klosterneuburger Situation.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. Juni 2020 (03:29)
Beim 1-2-3-Ticket zahlen Klosterneuburger drauf. Stadträtin Maria-Theresia Eder (ÖVP) und Darius Djawadi (NEOS) wollen Maßnahmen für Pendler vorbereiten.
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Mit dem von der Bundesregierung angekündigten 1-2-3-Ticket soll der öffentliche Verkehr günstiger und attraktiver, der Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn erleichtert werden. Während der Tarif um zwei Euro am Tag für zwei Bundesländer für viele eine enorme Erleichterung darstellt, würde es Klosterneuburger beim Pendeln nach Wien höher belasten – 730 statt 620 Euro für die Jahreskarte. Die derzeit gültigen Tarife werden also nicht verbessert.

„Das 1-2-3-Ticket ist ein guter Vorschlag, um die Mobilitätswende auf Schiene zu bringen. Gleichzeitig darf man die Bedürfnisse unserer Klosterneuburger Pendler nach Wien nicht vergessen,“ erklärt Familienstadträtin Maria-Theresia Eder (ÖVP). „Wir plädieren für einen ‚Halbtonschritt‘ im 1-2-3-Ticket, um auch im Wiener Umland einen Anreiz für den Umstieg auf die Öffis zu setzen“, so Jugendgemeinderat und NEOS-Verkehrssprecher Darius Djawadi. Eder unterstreicht: „Für uns ist unsere Stadt eine Zukunftsregion, gerade deshalb sollten auch für junge Klosterneuburger Familien oder Studierende günstigere Tarife möglich sein.“ ÖVP und NEOS bereiten daher Maßnahmen für die Klosterneuburger Pendler vor.