B14-Teilsperre kommt erst 2020. B 14 Sanierung Baubeginn ist aufgeschoben, Kuchelauer Hafenstraße wird geöffnet. Das sind die Ergebnisse erster Gespräche mit Wien.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 05. Juni 2019 (04:32)
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Die Reduktion von vier auf zwei Fahrbahnstreifen, die ab Dezember 2019 durch die Sanierung der B 14 Hangbrücke notwendig ist, versetzt viele Klosterneuburger in Angst und Schrecken. Die Verkehrsbehinderung so gering wie nur möglich zu halten – das ist das Anliegen von Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager und Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer. So traf man sich am 20. Mai in der Bezirksvorstehung Döbling zu einem Abstimmungsgespräch.

Das sind die Ergebnisse der Gespräche mit Wien:

  • Erst im März 2020 sollen die Bauarbeiten starten.
  • Es wird während der Bauphase sowohl auf der B14 als auch auf der Kuchelauer Hafenstraße je einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung geben.
  • Der derzeitige Radweg in der Kuchelauer Hafenstraße wird provisorisch mittels Pontonbrücke über das Hafenbecken zum Treppelweg an der Donau verlegt.

Schmuckenschlager zeigt sich zufrieden: „Die vorgetragenen Maßnahmen wurden vonseiten der Stadtgemeinde ausdrücklich begrüßt. Unsere wesentliche Aufgabe ist es nun, die bestmöglichen Bedingungen für den öffentlichen Verkehr zu schaffen und die Auswirkungen der Umleitung Kuchelauer Hafenstraße in das Verkehrsnetz auf Klosterneuburger Seite zu berücksichtigen.“

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Wien sei sehr gut, und so hoffe er, mit einem Maßnahmenpaket die Mobilität der Klosterneuburger auf hohem Niveau zu halten.

NÖN
Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager mit ersten positiven Verhandlungsergebnissen.

„Die Öffnung der Kuchelauer Hafenstraße stellt die bestmögliche Lösung für alle Verkehrsträger dar“, ist auch Verkehrsstadtrat Kehrer überzeugt. Kehrer freut, dass auch Maßnahmen geplant sind, um den Busverkehr ohne Zeitverzögerung an die Engstelle heranzuführen, ohne den übrigen Verkehr zu beeinträchtigen.

Darüber hinaus seien weitere Begleitmaßnahmen von VOR und Stadt – beispielsweise zusätzliche P&R Stellplätze während der Bauzeit sowie Fahrplananpassungen auf den Buslinien mit Anschluss an die S-Bahn – geplant. Kehrer: „Das gesamte Maßnahmenbündel werden wir zeitgerecht und detailliert vorstellen, um die Bevölkerung umfassend darüber zu informieren.“