Barracuda Resort zum Verkauf. Wieder wird das Barracuda Resort zum Verkauf angeboten. Der Geschäftsführer beteuert, nichts davon zu wissen. Die Immobilienfirma bestätigt jedoch die Verkaufsabsichten.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 01. September 2021 (05:57)
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Das Barracuda im Strandbad wird verkauft. Erst 2017 kam es zum Spatenstich (Bild l.), 2020 zu einer Einigung mit der Stadtgemeinde.
Paparazzi

Obwohl an Jahren gar noch nicht sehr alt, hat das Barracuda Resort im Strandbad schon eine bewegte Vergangenheit. 2017 wurde es eröffnet, 2020 zum ersten Mal zum Kauf angeboten. Jetzt findet man abermals eine Verkaufsanzeige auf einer Online-Plattform. Um 450.000 Euro wird das Resort angeboten.

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NÖN

„Nein, wir haben nicht die Absicht zu verkaufen“, versichert der Barracuda Geschäftsführer Michael Müllner-Baatz. Warum es dann ein Angebot auf „willhaben“ gäbe?: „Das kann nur ein Irrtum sein.“

Die NÖN ließ nicht locker und kontaktierte die den Verkauf betreibende Immobilienfirma. Überraschenderweise bestätigte Johannes M. Pokorny von der „JMP Immobilientreuhand“ die Verkaufsabsicht: „Ja, wir haben auch schon einen potenziellen Käufer für das Objekt.“ Man wolle den Verkauf aber nicht an die große Glocke hängen. Pokorny: „Nach außen wird man von der Übernahme nichts merken, denn wir wollen, dass das Resort weitergeführt wird. Es soll so erhalten bleiben, wie es jetzt ist.“

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Paparazzi

Schon 2020 hatten die Besitzer des Barracuda Resorts Verkaufsabsichten, die durch eine Anzeige auf einer Online-Plattform öffentlich wurde. Wie der Geschäftsführer damals betonte, hätte dies allerdings nichts mit der wirtschaftlichen Situation zu tun gehabt, sondern damit, dass die Zusammenarbeit mit Bäderverwaltung und Stadtgemeinde sich nicht so entwickelte wie erhofft. „Wir sind absolut liquid und nicht in wirtschaftlichen Problemen. Es ist einfach so, dass der Stress und die viele investierte Arbeit sehr frustrierend sind, wenn wir keine Unterstützung erhalten, um unsere Situation weiter zu verbessern“, so Geschäftsführer Müllner-Baatz damals. Nach Gesprächen mit der Bäderverwaltung und der Stadtgemeinde konnte man sich vor einem Jahr einigen. Das Resort wurde nicht verkauft.

Über die Beweggründe der aktuellen Verkaufsabsicht konnte oder wollte Geschäftsführer Müllner-Baatz keine Angaben machen. Er war in der Folge für die NÖN nicht mehr erreichbar.