Bundesforste zaubern Waldbier mit besonderem Fass. Holz In Reinform: Bundesforste zaubern Waldbier, das Fass stammt aus dem Eichenhain. Aromen erinnern an Bourbon, Rum und Marille.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Juni 2020 (03:26)
Mit einer Baumscheibe im Eichenhain: Günther Reininger, Förster und Revierleiter ÖBf-Revier Kierling, und Axel Kiesbye, Naturbrauer und Braumeister, (v.l.).
ÖBf/Simlinger

Ein Bier stark wie eine Eiche: Zum zehnjährigen Jubiläum ihres Bestehens haben sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und Braumeister Axel Kiesbye etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Ein besonders traditionsreicher Edelbaum steht heuer Pate für den Jubiläumsjahrgang: die Eiche (Quercus petraea). „Die Hauptzutat des heurigen Waldbiers ist Holz in seiner reinsten Form“, freut sich Rudolf Freidhager (Bundesforste) über den Jubiläumsjahrgang. „Denn erstmals wird das Bier in einem Eichenfass veredelt – Waldbier aus dem Barrique!“

Das Holz für das Fass stammt von einer 200-jährigen Jubiläumseiche, einer Traubeneiche aus Eichenwäldern der Bundesforste im Wienerwald. Im gleichnamigen Eichenhain im Bundesforste-Revier Kierling wachsen besonders mächtige und majestätische Eichen, die von Fassbindern – Stamm für Stamm – oft persönlich ausgesucht werden, wie in diesem Fall vom Fassbindereibetrieb Schrimpl aus dem Weinviertel, der die Eichendauben hergestellt hat, bevor diese von einem Holzfass-Spezialisten weiterverarbeitet wurden. Freidhager: „Die Eiche ist das Edelholz unter den Laubbäumen im Wienerwald.“