Klosterneuburg

Erstellt am 29. August 2018, 04:39

von Christoph Hornstein

Der Konservative und der Freigeist. Das Zwillingsbrüderpaar Stefan und Johannes Schmuckenschlager feiert bald den 40er. Die NÖN bat zum Gespräch.

Gespräch in den Rieden der Schmuckenschlagers hoch über Klosterneuburg: Bürgermeister Stefan (l.) und Nationalrat Johannes Schmuckenschlager (r.).  |  Hornstein

Es war der 20. September 1978, als sie das Licht der Welt erblickten. Dass es gleich zwei waren, damit hat bis knapp vor diesem erfreulichen Ereignis keiner gerechnet. Dass sie später einmal in der Politik Karriere machen werden, hingegen viele, denn schon der Großvater und der Vater fühlten sich berufen, in der Politik kräftig mitzumischen. Stefan wurde Bürgermeister seiner Heimatstadt, Johannes sogar Abgeordneter zum Nationalrat. Beide heißen sie Schmuckenschlager. Zum Gespräch anlässlich ihres bevorstehenden runden Geburtstags traf die NÖN die beiden an dem wohl schönsten Platz in Klosterneuburg, hoch über der Stadt in den Weingärten der Schmuckenschlagers.

NÖN: Wie wird bei Ihnen der 40er gefeiert?
Stefan Schmuckenschlager: Es gibt natürlich eine Feier im Kreise der Familie. Zudem wird das Rathaus am 20. September für alle offen sein. Dort wird es auch eine kleine Feier geben.

Kommt Putin auch ins Rathaus?
Stefan Schmuckenschlager: (lacht) Nachdem ich mir beim Tanzen mit einem Mann schwertue, hab ich mir erlaubt, die Landeshauptfrau einzuladen.

Feiern Sie als Zwillingsbrüder immer gemeinsam Geburtstag?
Johannes Schmuckenschlager: Nicht jeden, aber immer die runden Geburtstage.

Wie die Zwillingsbrüder miteinander auskommen, ihre politischen Ansichten und ihre Differenzen bezüglich des Golfplatz-Projekts lest in der aktuellen Printausgabe der NÖN Klosterneuburg und im E-Paper.