Eschensterben: Erlebnisweg im Aupark ab sofort gesperrt. Die Forstverwaltung des Stifts Klosterneuburg, in dessen Besitz der Wald liegt, und die Stadtgemeinde als Pächterin entschieden heute, mit sofortiger Wirkung ein Gebiet im Aupark beim Happyland zu sperren. Die Stadtgemeinde beginnt ehestmöglich mit Sicherungsmaßnahmen.

Von Redaktion noen.at. Update am 07. September 2017 (15:26)
Stadtgemeinde Klosterneuburg, Zibuschka
Erlebnisweg im Aupark ab sofort gesperrt

Das durch Pilzbefall verursachte Eschentriebsterben hat in Klosterneuburg eine weitere Sperre erfordert: Nach den Spazier- und Wanderwegen im Stadtwald, die seit Mai aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden dürfen, ist davon nun der Erlebnisweg im Aupark beim Freizeitzentrum Happyland betroffen.

Die Forstverwaltung des Stifts, das Waldeigentümer ist, und die Stadtgemeinde als Pächterin haben die Sperre am Donnerstag mit sofortiger Wirkung beschlossen. An die Bevölkerung erging der Appell, diesem Verbot aufgrund der bestehenden Gefährdung durch umstürzende Eschen oder herabfallende Äste unbedingt zu folgen.

"Die Stadtgemeinde beginnt ehestmöglich mit Sicherungsmaßnahmen", hieß es in einer Aussendung. Bei dem Erlebnisweg handelt es sich um ein vor allem bei Kindergärten und Schulen beliebtes Ausflugsziel.

Festgehalten wurde, dass die betroffenen Waldgebiete durch Personal der Stadtgemeinde wöchentlich kontrolliert werden. Der Baumbestand auf öffentlichem Gut - u.a. in den Parks der Stadt - unterliege den Kontrollen im Rahmen des Baumkatasters, die jährlich bzw. halbjährlich durch externe Experten durchgeführt werden. Diese Begutachtungen seien nun aufgrund der Eschen-Problematik verdichtet worden.

Weitere Maßnahmen oder Aufhebungen von Sperren sowie Hintergrundinformationen sind auf der Homepage der Stadtgemeinde Klosterneuburg zu finden: www.klosterneuburg.at/Stadtgemeinde sowie über den Newsletter (Anmeldung kostenlos via Homepage – Aktuelles).