Gefahrenquelle Griller: Tipps für den sicheren Umgang. KFV und Landesklinikum Klosterneuburg geben Tipps zum sicheren Umgang mit den Flammen und was man tun soll, wenn es doch zu Verbrennungen kommt.

Von Victoria Heindl. Erstellt am 08. August 2019 (03:48)
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Damit die Flammen nur das Grillgut küssen, sollte man sich an die Tipps des KFV halten.

Grillen gehört in Österreich genauso zum Sommer wie Gelsenplagen, Schwitzen oder das Jammern über das Wetter. Damit dieser prähistorische Gargenuss ohne Verletzungen abläuft, sollten Grillmeister neben dem Grillgut auch immer die Gefahren beim Kochen mit offenen Feuer im Blick haben.

Kotlette, Ripperl oder doch eine Käsekrainer – am Grill darf es gerade in der warmen Jahreszeit gerne feurig werden. Damit die Flammen aber nur das Grillgut küssen und nicht den Meister hinter dem Grill übergreifen, gibt es nun Tipps von den Experten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Denn für etwa 700 Personen jährlich endet eine nette Grillerei mit einer Verletzung.

Rund die Hälfte aller Verletzungen sind dabei thermische Verletzungen. „Um das betroffene Areal bei Verbrennungen möglichst klein zu halten, ist als Sofortmaßnahme eine Kühlung der betroffenen Körperregion mit kaltem sauberem Wasser für etwa zehn Minuten durchzuführen“, rät Hans Haushofer, Leiter der chirurgischen Tagesklinik am Landesklinikum Klosterneuburg, wenn es dann doch zu einer unangenehmen Begegnung mit den Flammen kommen sollte.

Noch keine schweren Verbrennungen

Treten nach den Kühlungsmaßnahmen dennoch Rötungen und Schmerzen auf, ist die großzügige Anwendung von cortison-haltigen Salben sinnvoll, weil dadurch nicht nur der Schmerz genommen wird, sondern auch die Ausdehnung des verbleibenden Verbrennungsschadens verringert wird. Wenn die Verbrennung noch schlimmer sein sollte, also zweiten Grades oder höher, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Die Klosterneuburger Grillmeister hatten in diesem Sommer bisher allerdings Glück. In Landesklinikum Klosterneuburger mussten in dieser Grillsaison noch keine schweren Brandverletzungen versorgt werden.