Gold für Jugendeinrichtung „GEH.BEAT“

Die mobile Jugendeinrichtung beim Bahnhof Kierling wurde von der Österreichischen Plattform für Gesundheitskompetenz ausgezeichnet.

Erstellt am 22. Oktober 2021 | 04:47
440_0008_8209624_klo42_08_kl_gehbeat.jpg
Freuen sich über Gold und die Erweiterung des Angebotes: Stadträtin Verena Pöschl und „GEH.BEAT“-Leiter Ralf Müller.
Foto: privat

Stärken fördern, den Alltag gestalten, das Wohlbefinden steigern und die Entwicklung zu demokratischen und verantwortungsbewussten Menschen zu begleiten: „GEH.BEAT“ steht Jugendlichen zwischen zwölf und 23 Jahren mit Rat und Tat zur Seite. Und das mit besonderer Expertise: Die Anlaufstelle erhielt nämlich eine Gold-Auszeichnung als gesundheitskompetente Einrichtung für Mobile Jugendarbeit.

Verliehen wurde das Zertifikat im Rahmen einer Online-Konferenz der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK), an der unter anderem Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Jugendministerin Susanne Raab teilnahmen.

Diesem Ereignis war ein sechs Monate umspannender Prozess in Kooperation mit dem bundesweiten Netzwerk Offener Jugendarbeit vorangegangen. Analysiert wurden sieben Kriterien: beispielsweise die Verankerung der Gesundheitskompetenz in der Organisation, die Einbeziehung der Zielgruppen in Angebote, die Schulung der Mitarbeiter, niederschwellige Zugänglichkeit sowie leicht verständliche Kommunikation.

Psychische, physische und soziale Ebene

Im Zuge der Bewertung waren mehrere Fortbildungen zu absolvieren – daraufhin sind bereits einige neue Ideen, Initiativen und Kooperationen entstanden. Die Auszeichnung versteht sich insbesondere als Auftrag, alle Leistungen für Jugendliche mit permanentem Blick auf Gesundheit anzugehen – auf psychischer, körperlicher und sozialer Ebene.

Die Jugendarbeiter unterstützen den Nachwuchs auch dabei, von der Politik gehört zu werden. Jugendstadträtin Verena Pöschl wird regelmäßig an Jugendteams, dem Partizipationsinstrument von „GEH.BEAT“, teilnehmen. Pöschl: „Mir ist es wichtig, Jugendlichen zuzuhören und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Dies geschieht am besten auf Augenhöhe, und oft lernt man sogar selbst etwas dazu.“ Aktuell gibt es Bestrebungen und ein Konzept für ein „JugendKulturCafé“ als Begegnungsraum ohne Konsumzwang.