Großes Erlebnis für junge Musiker. Klosterneuburger Junior Winds brillierten im Wiener Musikverein.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. August 2019 (03:22)
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Großer Auftritt für das Klosterneuburger Nachwuchsblasorchester: Die Junior Winds vor dem Wiener Musikvereinsgebäude.

Wie die NÖN bereits in der Vorwoche berichtete, hatte Junior Winds, Klosterneuburgs Nachwuchsblasorchester der J.G. Albrechtsberger Musikschule und der Stadtkapelle Klosterneuburg, im Rahmen des World Orchestra Festivals einen großen Auftritt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

Das World Orchestra Festival unter dem Motto „One World One Future“ fand bereits zum achten Mal in Wien statt. Auch die Klosterneuburger Junior Winds unter der Leitung von Kapellmeister Luca Pelanda internationalisierten sich: Einige Mitglieder der befreundeten Musikschule in Zadar, Kroatien, verstärkten das Orchester.

Musiker aus China in Klosterneuburg zu Gast

Am Freitagabend vor dem Auftritt wurden die fleißigen jungen Künstler für die konzentrierte gemeinsame Vorbereitung mit einem Grillfest im Probelokal der Stadtkapelle belohnt, bevor sie am Samstag ihr „Generalprobenkonzert“ bestritten – in der Klosterneuburger Babenbergerhalle. Auf heimischem Boden empfing das Klosterneuburger Orchester zwei Orchester und zwei Saxofon-Ensembles aus China.

Beim Abschlusskonzert im prächtigen Goldenen Musikvereinssaal am Sonntag traten erneut mehrere Orchester – vornehmlich aus China – auf. Dabei war von traditioneller chinesischer Musik, über Streichorchester bis hin zum Bläserensemble große stilistische Vielfalt vertreten.

Die Junior Winds hatten ihren Auftritt als letztes Orchester des Abends. Kapellmeister Luca Pelanda, der das Orchester seit 2017 leitet, ist zufrieden: „Die Kinder haben sehr gut gespielt, und im Goldenen Musikvereinssaal aufzutreten ist natürlich ein großartiges Erlebnis für Musiker jedes Alters. Besonders stolz bin ich auf die musikalische Weiterentwicklung, die das Orchester im Zuge der intensiven Proben durchgemacht hat. Wir haben alle hart gearbeitet, und es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt.“

Das fanden auch die Zuhörer: Mit Standing Ovations belohnten sie das Klosterneuburger Nachwuchsorchester für seine Performance. Und es gab als Zugabe noch den Radetzkymarsch.