Heiligenstädter Hangbrücke: B14 auf der Wartespur. Heiligenstädter Hangbrücke Sanierung wurde neu ausgeschrieben, das Vergabeverfahren läuft noch. Neuer Termin: Ende November. Von Claudia Wagner

Von Claudia Wagner. Erstellt am 07. Oktober 2020 (04:06)
Die Sanierung der B14 verzögert sich abermals. Neuer Baustart: Ende November, das Vergabeverfahren läuft noch.MA29/M. Grafenauer
MA29/M. Grafenauer

Aus „voraussichtlich Ende Oktober“ wird „Ende November“, und auch das nur mit Vorbehalt: Der Baubeginn für die B14-Sanierung verzögert sich weiter. Ursprünglich hätte die Heiligenstädter Hangbrücke bereits im Dezember 2019 abgerissen werden sollen, dann wurde der Start auf März, April, Sommer und Ende Oktober verschoben – mittlerweile beträgt die Verspätung fast ein Jahr.

Wegen „inakzeptabler Angebote von Baufirmen“ musste das Projekt neu ausgeschrieben werden. Dieser Schritt ist Anfang Juli erfolgt, aber bis dato noch nicht beendet. Luise Gruber, Sprecherin der Wiener Brückenbau-Abteilung MA 29, erklärt den Status quo: „Das Vergabeverfahren ist noch nicht abschlossen. Nach Finalisierung des Verfahrens und vorbehaltlich des positiven Abschlusses ist der von der MA 29 angestrebte Baubeginn für das Projekt ,Gesamtinstandsetzung Heiligenstädter Hangbrücke‘ Ende November 2020.“

Der Baustart wird nach hinten verschoben, am Bauplan selbst wird nicht gerüttelt: Die Hangbrücke wird abschnittsweise abgebrochen und neu errichtet – Bauzeit: rund zweieinhalb Jahre. Die MA 29 betont: „Die Verzögerung der Instandsetzung der Brücke wird zu keinen unmittelbaren Sicherheitsrisiken führen. Die Brücke wird verdichtet geprüft, sodass allfällige Veränderungen zeitnah bewertet werden können.“