JVP Klosterneuburg setzt sich für Radweg ein. JVP Klosterneuburg fordert Verbesserungen für neue Radstrecke in der Kuchelau: Es fehlen Mistkübel, Sitzgelegenheiten, Asphalt und Beleuchtung.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 13. Januar 2021 (03:39)
Gemeinderat Michael Müller-Fembeck, Michael Kienmayer und Iris Kühnen (v.l.) fordern Verbesserungen für die neue Radstrecke während der Sanierung der Hangbrücke.
JVP Klosterneuburg

Am 19. Jänner 2021 ist es so weit: Start der Bauarbeiten an der B14. Neben der unausweichlichen Teilsperre der B14 und dem zu erwartenden Verkehrstau gibt es aber auch Erfreuliches zu berichten. Für den Radverkehr wurde eigens eine Brücke errichtet, denn in den Spitzenzeiten wird die die Kuchelauer Hafenstraße, die bisher die Hauptfahrradroute nach Wien war, für den Autoverkehr geöffnet. Die Junge ÖVP sieht allerdings einen gewissen Bedarf an Verbesserung dieser an sich guten Lösung.

Schon im Sommer wurde eine Brücke beim Kuchelauer Hafen errichtet, die den etwa zwei Kilometer langen Treppelweg auf dem Hafendamm der Kuchelau erschließt und für die Dauer der Bauarbeiten die neue Route für Fahrräder sein soll. Mit der Start der Bauarbeiten am 19. Jänner, soll auch die Brücke eröffnet werden.

Die Junge Volkspartei Klosterneuburg hat sich diese veränderten Bedingungen zum Anlass genommen, um für Radfahrer und Passanten eine Attraktivierung der neuen Fahrradstrecke von der Stadt Wien einzufordern.

„Mistkübel entlang des Treppelweges würden den Passanten ermöglichen, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, und hätten ebenso den positiven Effekt, für eine saubere Umwelt zu sorgen“, erklärt Iris Kühnen, designierte Obfrau der JVP Klosterneuburg.

Mistkübel, Bänke und Licht

Auch Gemeinderat Michael Müller-Fembeck hat seinen Verbesserungsvorschlag: „Für müde Radfahrer oder Spaziergänger, die in Ruhe die Idylle der Natur genießen wollen, würden Sitzgelegenheiten entlang der Strecke sicher eine willkommene Erholung garantieren.“ Außerdem sollte der Bodenbelag adaptiert werden, da in Zukunft mit mehr Radverkehr und damit entsprechender Staubentwicklung auf dieser Strecke zu rechnen ist. Da aktuell nur ein Kiesbett vorhanden ist, stellt dieses besonders für Kinder und Fahranfänger ein potenzielles Risiko dar. „Deswegen wäre ein neuer Bodenbelag auch für Familien und Kinder deutlich sicherer“, so Müller-Fembeck. Eine weitere Forderung betrifft die Beleuchtung: „Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen den Radweg, um in die Arbeit und nach Hause zu fahren. Im Herbst und im Winter passiert dies oft im Dunklen. Deswegen fordern wir zusätzlich eine angemessene Beleuchtung der Strecke, damit das Fahren in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden problemlos möglich ist“, so Müller-Fembeck weiter.

„Wir hoffen, dass unsere Forderungen bis spätestens Frühling 2021 umgesetzt werden, damit mit Beginn der Radsaison die neue Strecke auch vernünftig genutzt werden kann“, hoffen Kühnen und Müller-Fembeck auf eine baldige Umsetzung.

Ob und in welcher Zeit was umgesetzt wird, ist noch nicht klar. Die zuständige Magistratsabteilung versprach aber, die Sachlage zu prüfen.