Kaserne endgültig an das Stift verkauft. Zweites Unternehmen hat Finanzierungsnachweis nicht rechtzeitig eingebracht. Stift und Stadt vertiefen Partnerschaft.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 05. Mai 2015 (14:34)
NOEN, privat

Letzte Woche endete die Angebotsfrist für das Areal der Magdeburgkaserne. Neben dem Stift hat sich noch ein zweiter Bieter gefunden (die NÖN berichtete). „Da es sich um eine hoch interessante Lage in unmittelbarer Nähe von Wien handelt, rechnen wir mit sehr großem Interesse an der Liegenschaft“, zeigte sich SIVBEG-Geschäftsführer Stephan Weninger vor dem Verkauf noch sehr optimistisch. Nun erfuhr die NÖN exklusiv, dass der Verkauf an das Stift, vorbehaltlich der Zustimmung des SIVBEG-Aufsichtsrats, abgeschlossen ist.

Zweiter Bieter bringt Unterlagen nicht ein

„Nachdem der zweite Bieter – ein Unternehmen – nicht rechtzeitig die erforderlichen Unterlagen erbracht hat, insbesondere den Finanzierungsnachweis, ist nur ein Angebot, nämlich jenes vom Stift gültig“, erklärt SIVBEG-Pressesprecherin Alexandra Tryfoniuk.

„Es freut mich sehr, dass das Stift den Zuschlag bekommen hat. In einer Vereinbarung mit dem Stift wurde bereits abgemacht, dass wir als Stadtgemeinde bei Bedarf Flächen zum Einkaufspreis erwerben können“, ist Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager froh über den Ausgang des Verkaufspokers.

Auf den Erwerb der restlichen 2,3 Hektar durch die Stadtgemeinde hat dies keine Auswirkungen. Hier wartet Klosterneuburg noch auf eine Entscheidung der SIVBEG. „Wir haben unsere Unterlagen eingereicht“, erklärt Stefan Schmuckenschlager.