„KG“-Taferl in der Warteschleife. Ummeldungen sind wegen Corona-Maßnahmen derzeit nicht möglich.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 31. März 2020 (10:48)
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Im dreijährigen Kampf um das „KG“ haben die Klosterneuburger Ausdauer bewiesen. Jetzt ist wieder Geduld gefragt: Wegen der Corona-Maßnahmen ist ein Umstieg auf das neue Taferl derzeit nicht möglich, nur Neuzulassungen bekommen das „KG“.

Mit 1. April hätten Klosterneuburger ihr „TU“ oder „WU“ für das gewünschte „KG“ auch eintauschen können. Doch momentan werden bei den Zulassungsstellen keine Ummeldungen durchgeführt. Lediglich Neuanmeldungen sind möglich – und auch die mit Einschränkungen.

„KG“-Kürzel nur für Neuanmeldungen

Nur Kunden, die etwa für Dienstfahrten ein Fahrzeug anmelden müssen, bekommen eine Zulassung. „Die Betonung liegt auf ,müssen‘. Das wird sehr restriktiv gehalten“, erklärt Helmut Wondra, Gebietsleiter für Wien, Klosterneuburg und Tulln von der Niederösterreichischen Versicherung.

Für alle Klosterneuburger, die ihren Pkw ummelden wollen, heißt es nun abwarten. Aber: „Die Kennzeichen gehen uns nicht aus“, versichert Gebietsdirektor Wondra, „ich bitte um Geduld.“ Wegen Corona ist das NV-Kundenbüro am Rathausplatz zu – nach der Krise können Klosterneuburger dort ihr neues Kennzeichen persönlich beantragen.

Schon jetzt ist die Reservierung eines „KG“-Wunschkennzeichens bei der dafür zuständigen BH Tulln möglich. Der Kundenverkehr ist zwar auch hier bis auf Weiteres geschlossen, aber „ein Formular steht ab 1. April 8 Uhr zur Verfügung“, informiert Bezirkshauptmann Andreas Riemer. Und: „Wir sind bemüht, das Formular auch online zu stellen.“