Klaus Eckel liefert Pointen mit Botschaft. Der Klosterneuburger gewinnt den Österreichischen Kabarettpreis 2019.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. September 2019 (03:32)
Johannes Zinner
Wird Anfang November mit dem 20. Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnet: Klaus Eckel.

Großer Erfolg für den 45-jährigen Klosterneuburger Kabarettisten Klaus Eckel: Er ist der Gewinner des Österreichischen Kabarettpreises 2019. Der Preis wird heuer bereits zum 20. Mal vergeben und ist mit 3.333,33 Euro dotiert. Eckl wurde von der Jury für sein jüngstes Programm „Ich werde das Gefühl nicht los“ mit dem Hauptpreis gewürdigt.

Die Verleihung ist für den 4. November angekündigt, als Laudatoren werden Gerhard Haderer, Gerold Rudle, Thomas Mraz und BlöZinger fungieren. Durch den Abend führt wie im Vorjahr Verena Scheitz. Die Gala wird am 13. Dezember auf ORF 1 ausgestrahlt.

„Im Scheitern, nicht im Optimieren liegt der Humor.“ Klaus Eckel, Gewinner des Österreichischen Kabarettpreises 2019

Der „Österreichische Kabarettpreis“ verleiht jährlich in fünf Kategorien (Hauptpreis, Programmpreis, Förderpreis, Publikumspreis, Sonderpreis) Auszeichnungen an KabarettistInnen und SatirikerInnen.

Den Award gibt es seit 1999. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Michael Niavarani, Manfred Deix, Werner Schneyder, Andreas Vitasek, Otto Jaus und Thomas Maurer.

„Inhaltliche Dichte, intelligenter Witz“

Die Jury begündete ihre Entscheidung wie folgt: „Die hochfrequente und zielgenaue Erzeugung von Pointen ist Klaus Eckels Markenzeichen. Mit diesem Programm setzt er hinsichtlich inhaltlicher Dichte, intelligentem Witz und temporeicher Treffsicherheit aber tatsächlich neue Maßstäbe. Jede Pointe transportiert auch eine Botschaft. Auch und vor allem, wenn es um das Scheitern geht. Denn, so sagt der Kabarettist, im Scheitern, nicht im Optimieren wohne der Humor.“

Eckl zeigt sich über den Riesenerfolg seines aktuellen Programms freudig verblüfft: „Ich werde das Gefühl nicht los, dass mich dieser Zuspruch zunehmend sprachlos macht. Ist bei meiner Goschen gar nicht so einfach.“

Doch keine Angst: Er wird die Sprache wieder finden...