Kulturjahr 2017: Himmel, Erde und kaiserlicher Prunk. Ausstellung zu Maria Theresia, Galerie der Moderne, Fotokunst, Musik.

Erstellt am 13. Februar 2017 (14:17)
Julia Wesely
Der Bach Consort Wien unter der Leitung von Ruben Dubrovsky tritt nicht nur beim traditionellen Osterkonzert in der Stiftskirche, sondern auch bei einem weiteren Abend im Mai auf.  

100.000 Gäste aus nah und fern besuchen jährlich das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg, das auch 2017 ein abwechslungsreiches Kulturprogramm bietet.

Alexander Haiden
Das Stift Klosterneuburg – hier der Marmorsaal – ist wieder Schauplatz eines repräsentativen Kulturjahres.  


Einen Überblick darüber kann man sich im neuen Jahresfolder „Glaube. Wein. Kultur. Wo sich Himmel und Erde begegnen“ verschaffen, der ab sofort im Stift erhältlich ist oder auch online unter www.stift-klosterneuburg.at zum Download zur Verfügung steht.

300. Geburtstags von Kaiserin Maria Theresia

Im Mittelpunkt steht zweifellos die Jahresausstellung im Zeichen des 300. Geburtstags von Kaiserin Maria Theresia: Die Schau „Kirche, Kloster, Kaiserin“ (4. März bis 15. November) beleuchtet das Verhältnis zwischen Maria Theresia und dem sakralen Österreich und präsentiert nicht nur einige der schönsten Objekte aus der stiftlichen Schatzkammer, Reliquiare, liturgische Gerätschaften und vor allem sakrale Textilien, sondern auch wertvolle Leihgaben aus dem Bereich der spätbarocken Textil- und Goldschmiedekunst.

Am 13. und 14. Mai feiern Stadt und Stift gemeinsam den Geburtstag der Kaiserin bei einem großen Familienfest. Musik aus der Zeit Maria Theresias bringt dabei das Kammerensemble des Bach Consort Wien unter der Leitung von Ruben Dubrovsky am 13. Mai zu Gehör.

Bereits am 6. April bestreitet der Bach Consort Wien das traditionelle Osterkonzert in der Stiftskirche und bringt bedeutende Werke der Musikgeschichte an den Ort zurück, für den sie komponiert worden sind: den sakralen Raum.

Blumige Zeitreisen und Themen sakraler Kunst

Als „Zeitreise durch die Monarchien“ wird auch die 11. Internationale Orchideenausstellung in der im 19. Jahrhundert von Joseph Kornhäusel erbauten Orangerie angekündigt, die von 4. bis 19. März sicher wieder zahlreiche Pflanzenliebhaber anlocken wird.

Der zeitgenössischen Interpretation sakraler Themen widmet sich die Galerie der Moderne von 17. März bis 15. September. Und nicht zuletzt werden die Ausstellungszyklen „Fotokunst in der Vinothek“ fortgesetzt – mit „Closed Cities und andere Orte“ von Gregor Sailer, Träger des St. Leopold-Friedenspreises 2016 (30. März bis 30. Juli).