Mehr Opfer in der virtuellen Welt. Während Einbrüche spürbar zurückgehen, steigt die Zahl der Kriminalfälle im Internet immer mehr an.

Von Victoria Heindl. Erstellt am 19. Oktober 2019 (03:41)
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Im Herbst steigen auch wieder die Dämmerungseinbrüche an.Andrey Popov

Herbst ist nicht nur die Zeit, in der die Blätter fallen. Es ist auch die Zeit, in der es vermehrt zu sogenannten Dämmerungseinbrüchen kommt. So auch in Klosterneuburg. Zwei Fälle in Kritzendorf und der Schwarzen Au beschäftigen derzeit die Klosterneuburger Ermittler.

Über ein Fenster beziehungsweise die Kellertür gelangten die bislang unbekannten Täter in die beiden Häuser. Sie durchsuchten diese jeweils nach Wertgegenständen. Aus dem Stelzenhaus in der Schwarzen Au dürften die Einbrecher nichts entwendet haben, in Kritzendorf nahmen sie Schmuck und eine geringe Menge Bargeld mit.

Aber wie kann man sich vor solchen Einbrüchen schützen? Chefinspektor Georg Wallner rät ganz einfach zur Wachsamkeit. „Augen auf! Und wenn man etwas Auffälliges bemerkt, bitte die Polizei kontaktieren“, bittet Wallner auch auf die Mithilfe der Klosterneuburger.

Weniger Einbrüche, mehr Internetkriminelle

„Einbrüche sind spürbar zurückgegangen“, hat Wallner auch eine gute Nachricht. Allerdings steigt dafür die Internetkriminalität weiter an. „Die Leute sollen bitte nicht glauben, dass sie im Internet etwas geschenkt bekommen. Die Täter spekulieren mit der Gier der Opfer“, appelliert Wallner, auch online immer wachsam zu sein.

In der reellen Welt konnte die Klosterneuburger Polizei nun einen Einbruch, der im Sommer bei einem Würstelstand begangen wurde, aufklären. Ein Einbrecher, der von Kollegen Wallners in Niederösterreich festgenommen wurde, konnte mit den Spuren, die er bei den Einbruch in Klosterneuburg hinterlassen hatte, in Verbindung gebracht werden.