ÖVP Neujahrsempfang mit Prosit und vielen Pointen. Im „Gesundheitsresort Donaupark“ lud die VP zum Neujahrsempfang und nützte die Gelegenheit, für die bevorstehende Gemeinderatswahl Stimmung zu machen.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 15. Januar 2020 (04:02)
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (Mitte), Neo-Landesrat Jochen Danninger (Mitte l.) und Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (Mitte r.) nützten den ÖVP-Neujahrsempfang, um Stimmung für die Gemeinderatswahl zu machen.
Hornstein

Ein Mal in fünf Jahren bekommt der Neujahrsempfang der ÖVP eine ganz besondere Note. Nämlich dann, wenn die Gemeinderatswahlen vor der Türe stehen. Sämtliche VP-Kandidaten und viele ÖVP-Sympathisanten trafen sich letzte Woche im neuen „Gesundheitsresort Donaupark“, um nicht nur das neue Jahr einzuläuten, sondern vor allem, um für den Wahlkampf zu mobilisieren.

Stargast war natürlich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie lobte vor allem Klosterneuburg als Wissenschaftsstandort, und dabei im Besonderen das IST-Austria als „Leuchtturmprojekt für ganz Europa.“ Die Landeshauptfrau brachte aber auch einen Neujahrswunsch für Klosterneuburg zum Ausdruck: „Ich wünsche mir eine Belebung unseres Zentrums. Viele lieben die Lebensqualität von Klosterneuburg, aber wenn man hierherzieht, muss man auch hier kaufen und konsumieren.“ Das ließ Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager nicht so ganz auf sich sitzen: „In den 70er und 80er Jahren war Klosterneuburg eine Schlafstadt.“ Da hätte sich aber viel verändert. Er – Schmuckenschlager – wisse, dass er Anderen bei Klosterneuburger Identitätsfragen ein bisschen auf die Nerven ginge. So wie mit der Tracht müsse man das auch über das Kennzeichen schaffen. „Ich danke der Hanni, dass auch seitens des Landes beim eigenen Kennzeichen Klosterneuburg nichts in den Weg gelegt wurde“, so Schmuckenschlager. Und Mikl-Leitner auf die Frage, wie sie Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager einschätze? „Er ist sicher einer der Feschesten in Niederösterreich“, spart Mikl-Leitner nicht mit Komplimenten. Und weiter: „Manchmal ist er aber schon lästig. Ich meine, da investiert man eine Milliarde Euro, und dann geht es um ein Autotaferl.“

Mit Aufrufen zum Einsatz aller für den restlichen Wahlkampf schloss der offizielle Teil des Neujahrsempfanges, und die Hundertschar an Gästen widmete sich Speis und Trank.