Parteienverkehr wird ausgesetzt. Auf persönliche Kontakte soll so weit wie möglich auch im Rathaus verzichtet werden. Die Mitarbeiter sind aber weiterhin telefonisch erreichbar.

Von Victoria Heindl. Erstellt am 18. März 2020 (03:01)
Auch das Rathaus Klosterneuburg ist von den aktuellen Beschränkungen betroffen.
Wagner

Nicht nur Privatpersonen und Unternehmer müssen sich auf die neue Situation einstellen, die sich durch die Corona-Krise ergeben hat. Auch für Gemeinden gibt es seit dieser Woche einige Änderungen, die natürlich auch die Bürger der Stadt und der Katastralgemeinde betreffen.

Parteienverkehr wird ausgesetzt:

Das Rathaus wird bis auf Weiteres abgeschottet – der Parteienverkehr sowie die persönliche Entgegennahme von Eingaben, Dokumenten etc. im Rathaus Klosterneuburg ist daher im Moment nicht möglich!

Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, nur in dringenden, unaufschiebbaren Fällen ins Rathaus zu kommen:

– Montag bis Freitag: 8 bis 10 Uhr

– nur gegen telefonische Voranmeldung unter 02243/444-0 oder Durchwahl 238 und 211

– die jeweilige Partei muss vom Mitarbeiter bei der Telefonzentrale abgeholt werden und sich ausweisen.

Kurzparkzonen:

Die Überwachung der gebührenpflichtigen Kurzparkzonen ist seit Montag für 14 Tage bis inklusive Samstag, 28. März, eingestellt.

Spielplätze:

Gemäß der Anordnung der Bundesregierung wurden die Spielplätze vorübergehend gesperrt. Das gilt auch für die Sport- und Spielplätze im Strandbad.

Happyland:

Die Sportanlagen sind aufgrund der behördlichen Vorgaben gesperrt.

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager: „Ich möchte mich bei der Klosterneuburger Bevölkerung bedanken, dass sie bisher so umsichtig agiert und sich den Umständen mit größtmöglicher Rücksichtnahme stellt. Ich bitte weiterhin, im Sinne der vom Gesundheitsministerium herausgegebenen Devise – Zusammenhalt, aber auch Distanz im täglichen Leben – sich an die Empfehlungen zu halten, Vernunft walten zu lassen und sich über das Internet, gerne auch über die Webseite der Stadt, zu informieren. Das Rathaus wird sich zum Schutz der Bevölkerung sowie der eigenen Mitarbeiter abschotten, ich danke auch hier für Ihr Verständnis! Telefonisch halten wir den engen Kontakt mit den Bürgern natürlich aufrecht!“

Es werde weiterhin eng mit allen zuständigen Stellen und Experten, der Bezirkshauptmannschaft, der Ärzteschaft, dem Roten Kreuz und Blaulichtorganisationen zusammengearbeitet, um die sich im Moment ständig verändernde Situation zu bewerten und richtig zu reagieren, so Schmuckenschlager.