Reformpläne: Jugend an die Macht. Jugendgemeinderäte in Klosterneuburg wollen direktes Mitspracherecht für die Jugend und nehmen dafür Jugendstadträtin Pöschl in die Pflicht.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. April 2021 (03:47)
Jugendgemeinderäte Darius Djawadi (NEOS, r.) und Christopher Schulz (ÖVP) wollen mehr im Gemeinderat bewirken.
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Mit dem Jugendrat gäbe es in Klosterneuburg eine – bislang zahnlose – Möglichkeit, die Anliegen der Jugendlichen zu hören. Die beiden Jugendgemeinderäte Christopher Schulz (ÖVP) und Darius Djawadi (NEOS) wollen diese Mitsprache verstärken und den Anliegen der Jugendlichen einen direkten Weg in den Gemeinderat bieten.

„In Klosterneuburg muss man nicht nur über, sondern vor allem mit der Jugend sprechen. Wir haben die Chance, eine echte Vorreiter-Gemeinde und Vorbild für viele andere zu werden. Darum soll Jugendstadträtin Verena Pöschl eine Reform des Jugendrates auf den Weg bringen“, so Jugendgemeinderat Darius Djawadi in Richtung der zuständigen Stadträtin.

Auch Jugendgemeinderat Christopher Schulz) schlägt in diese Kerbe: „Die Jugend mehr einzubinden ist uns seit jeher ein großes Anliegen. Niemand weiß besser, was die Jugend betrifft, als die Jugend selber. Mit einem echten Jugendrat, der seine Ideen und Vorschläge direkt in den Gemeinderat bringen kann, würden die Stimmen der Jugendlichen deutlich mehr Gewicht bekommen.“

Die beiden Gemeinderäte freuen sich auf Gespräche und konstruktive Zusammenarbeit.