Sternsinger 2021: Mit Maske, Abstand & hellem Stern. Jedes Jahr ziehen Caspar, Melchior und Balthasar von Haus zu Haus – heuer auch im Zeichen von Corona. Wir hörten uns in Klosterneuburg um.

Von Victoria Heindl. Erstellt am 30. Dezember 2020 (04:19)
Symbolbild: Weingartner
Weingartner

„Drei Könige aus dem Morgenland, die zogen her von fern.“ – Zu diesem Jahreswechsel kommen Caspar, Melchior und Balthasar nicht nur von weither, sondern auch unter besonderen Voraussetzungen. Denn auch beim Sternsingen gilt jetzt: Maske, Abstand und besondere Hygienemaßnahmen müssen getragen beziehungsweise eingehalten werden. Die Pfarren haben dazu eigene Richtlinien von den Diözesen bekommen.

Unter dem Motto „Sternsingen 2021 – aber sicher!“ werden auch nun wieder einzelne Gruppen durch die Orte ziehen. Allerdings wird – corona-bedingt – natürlich einiges anders sein. Die König/innen sind auf den Babyelefantenabstand geschult, vielleicht werden sie heuer nicht nur mit Krone, sondern auch mit Maske anzutreffen sein.

Die Möglichkeit, kontaktlos zu spenden, gibt es ja schon seit vielen Jahren mit dem bewährten Zahlschein. Heuer bieten die Sternsinger/innen erstmals ein spezielles Service: Per QR-Code kann direkt mit dem Smartphone die virtuelle Sternsingkasse befüllt werden.

Neben der virtuellen Spendenkasse wird es nun auch das virtuelle Sternsingen geben, auf das wohl so manche zurückgreifen wollen. So zum Beispiel auch in Kritzendorf. Hier hat sich die Pfarre nach langen Überlegungen gegen ein Sternsingen entschieden.

Sowohl der organisatorische Aufwand für die einzelnen Kindergruppen als auch die Angst vieler Menschen, den Heiligen Drei Königen die Tür zu öffnen, hat die Pfarre zu diesem Entschluss bewogen.

Allerdings kann man die drei Weisen aus dem Morgenland bei einer Gelegenheit doch auch persönlich treffen. Nach der Messe am 6. Jänner wird es in der Pfarre eine kleine Darbietung geben.