Stromausfall: Es ging ein Lichtlein aus. Der fast fünfstündige Stromausfall legte am Montag Geschäfte, Straßen und 1.500 Haushalte lahm. Wiener Netze-Sprecherin: „Wir suchen den technischen Defekt.“

Von Claudia Wagner. Erstellt am 02. August 2017 (05:28)
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Wenn an einem hellen Sommertag die Lampen dunkel bleiben, stört es wenig. Wenn aber die Klimaanlage nicht mehr kühlen kann, wird es problematisch. Und wenn dann Ampeln, Registrierkassen und automatische Türen nicht mehr arbeiten, ist die Tragödie perfekt. Und genau so waren die finsteren Stunden, die die Obere Stadt, Kierling und Maria Gugging am Montag erlebten.

Gegen 15 Uhr schaltete sich der Strom komplett aus. Zwischen den Lichtanlagen beim Klosterneuburger Fellergraben und dem IST-Campus in Maria Gugging geleiteten weder Rot noch Grün den B14-Verkehr.

Geduldsspiel und Funken-Hoffnung

Die automatischen Türen der Lebensmittelgeschäfte versperrten Einkäufern den Eingang, manche blieben im Geschäft gefangen. Feuerwehr und Wiener Netze rückten aus, um Licht ins Dunkel zu bringen. Und tatsächlich flackerten in den nächsten Stunden einige (Hoffnungs-) Schimmer, bevor das Netz wieder zusammenbrach.

In der Babenbergerstadt waren 1.500 Haushalte von dem fast fünfstündigen Stromausfall betroffen. Schuld war ein technisches Problem, verrät Bettina Wildar von den Wiener Netzen, Minuten gegen 17 Uhr, nachdem die ersten Lichter wieder angingen: „Woran es genau lag, wissen wir nicht. Wir suchen den Defekt.“ Kurz vor 20 Uhr wurde es wieder hell. Ein technisches Gebrechen konnte als Auslöser ermittelt werden.