Verein „Tierhilfe“ ab sofort im Einsatz. In Klosterneuburg leben über 2.000 Vierbeiner. Entsprechend wichtig ist es, für Schutz und Aufklärung zu sorgen.

Von Julia Schönberg. Erstellt am 17. Februar 2018 (05:24)
Die Vorstellung des neuen Vereins „Tierhilfe Klosterneuburg“ brachte neue Erkentnisse über Hundehaltung und Tierschutz in Klosterneuburg und wie man zukünftig damit umgehen will. Rede und Antwort standen die Obfrau des Vereins Angelika Fuchs, Stadträtin Martina Enzmann, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager und die Obfrau-Stellvertreterin des Vereins Romana Durst (v.l.).
NOEN, Schönberg

Nach einigen Ungereimtheiten bezüglich des Königstetter Tierheims gibt es nun gute Nachrichten für alle Tierhalter und Tierschützer in Klosterneuburg. Der neue Verein „Tierhilfe“ hat es sich zur Aufgabe gemacht „zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird“, so die Obfrau Angelika Fuchs.

Der Verein fungiert nicht nur als Service- und Beratungsstelle für alle Tierangelegenheiten im Raum Klosterneuburg, sondern setzt sich auch für vermisste Tiere sowie die Versorgung gefundener Tiere ein. Hier wird es auch eine enge Kooperation mit dem Tierheim St. Pölten geben.

Schwerpunkt auf Hundeauslaufzonen

Außerdem setzt sich der Verein ebenso wie die Stadtgemeinde für die passenden Hundeauslaufzonen ein. Dies wird wohl eines der größten Themen in nächster Zeit sein. Der Bedarf ist da, denn die über 2.000 in Klosterneuburg lebenden Hunde brauchen Auslauf. Am Weidlingbach dürfen bereits seit Oktober 2016 Vierbeiner ganz legal ohne Leine laufen. Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager und Stadträtin Martina Enzmann eröffneten damals die erste Hundeauslaufzone der Stadt.

Diese Auslaufzone befindet sich zentrumsnah, aber doch so, dass sich die Wege mit Spaziergängern oder Radfahrern nicht kreuzen. Hier können Hundebesitzer ihre Lieblinge beim Prägarten bedenkenlos frei laufen lassen. Nun werden weitere solche Auslaufzonen gesucht. Dies bedarf vorab aber einiger Klärungen der jeweils in Frage kommenden Gebiete. Wir werden uns das anschauen“, so Statdrätin Martina Enzmann, die stolz ist, hier als Bindeglied fungieren zu dürfen.