Wasserversorgung: 15 Mio Liter pro Tag. Leitungen werden ausgebaut und um einen Hochbehälter am Kollersteig ergänzt. Arbeiten dauern bis Oktober 2018. Kosten: 2,3 Mio Euro.

Erstellt am 24. Juli 2017 (16:16)
EVN Rumpler
Symbolbild

Mit acht Brunnen, 17 Hochbehältern und 275 Kilometern Wasserleitung ist die Babenbergerstadt auch bei der großen Hitze mit Trinkwasser aus einem eiszeitlichen, unterirdischen Begleitstrom der Donau versorgt. Und ein weiterer Container wird gebaut, um den Wasserbedarf der Klosterneuburger, der an Spitzentagen 15 Millionen Liter beträgt, zu decken. Direkt neben dem historischen Hochbehälter am Kollersteig aus dem Jahre 1929 wird ab Ende Juli/Anfang August ein zweiter, doppelt so großer Behälter errichtet. Mit diesem wird das Fassungsvermögen von 500 Kubikmeter Wasser auf 1.500 ausgebaut.

Netz für nächsten sechs Jahrzehnte

Die Stadtgemeinde sichert damit die Wasserversorgung für die nächsten sechzig Jahre. Die neue Anlage wird nämlich auch den Bewohnern des künftigen Pionierviertels, dem neuen Stadtteil auf dem Kasernenareal, kostbares Nass spenden. Die Gesamtkosten für das neue, zweite Gebäude, und die Erneuerung des dazugehörigen, drei Kilometer langen Leitungsnetzes belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro. Aushub und Errichtung des Containers sollen noch Ende 2016 abgeschlossen sein.

Daten & Fakten zur Wasserversorgung

Alle Brunnen liegen im Augebiet und beziehen das Trinkwasser aus einem eiszeitlichen, unterirdischen Begleitstrom der Donau .

Klosterneuburg muss keinerlei Chemie zusetzen (lediglich Schutzchlorierung aufgrund der Hochwassergefahr) und kann daher niedrige Nitratwerte vorweisen.

Rund 150 Proben werden im Jahr durch eine autorisierte Untersuchungsanstalt gezogen, durchschnittlich alle zweieinhalb Tage.

Unter dem 24-Stunden-Notruf steht die Wasserversorgung bereit. Auffälligkeiten und Rohrbrüche im öffentlichen Netz können hier gemeldet werden: 444-333.