VW Weilguni zieht nach 48 Jahren nach Wien um. Ende Februar übersiedelt „VW Weilguni“ von Klosterneuburg nach Wien. Alle 34 Mitarbeiter werden übernommen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Dezember 2019 (06:16)
Für Geschäftsführer Wolfgang Zowa war die Schließung von „VW Weilguni“ in Klosterneuburg keine leichte Entscheidung.
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Der Klosterneuburger Traditionsbetrieb „VW Weilguni“ schließt nach 48 Jahren mit Ende Februar seine Pforten – und das schweren Herzens. Investitionen im sechsstelligen Bereich, die betriebswirtschaftlich nicht zu verantworten gewesen wären, zwingen jedoch das Management, den Standort aufzulösen und nach Wien abzusiedeln. Die gute Nachricht: Alle 34 Klosterneuburger Mitarbeiter werden übernommen, zudem winken den Kunden großzügige Treuegutscheine.

Wer kennt „VW Weilguni“ in Klosterneuburg nicht: Kaum ein anderer Leitbetrieb hat in der Babenbergerstadt eine derart bewegte und wirtschaftlich erfolgreiche Geschichte hinter sich. Mit dem Standort wird vor allem ein Name eng verbunden: Andreas Beer. Der beliebte und längst dienende Mitarbeiter bei „VW Weilguni“ hat mit seinem Team über viele Jahrzehnte dem Betrieb seinen ganz besonderen Stempel aufgedrückt.

Die Tausenden Kunden werden auch künftig auf ihre gewohnte Crew nicht verzichten müssen. Denn sämtliche Mitarbeiter von „VW Weilguni“ werden auf drei Wiener Betriebe aufgeteilt: „Porsche Muthgasse“ (Muthgasse 16), „Porsche Wien Nord“ (Pragerstraße 133) und „VW Gerstinger (Leopoldauderstraße 90). Wobei der überwiegende Teil der Klosterneuburger Mitarbeiter in die Muthgasse übersiedeln wird.

Auch in Wien gewohnte Beratung

Jeder Kunde, der weiterhin seiner gewohnten Mannschaft aus Klosterneuburg auch in Wien treu bleibt, darf mit einem tollen Geschenk von seinem neuen Porsche Inter Auto Betrieb rechnen. Als Dankeschön für die künftige Mehrbelastung einer etwas längeren Anfahrt in die Werkstätte.

Für Wolfgang Zowa, den Geschäftsführer des Verbundes „Porsche Wien Nord“, war die Absiedelung von „VW Weilguni“ aus Klosterneuburg keine leichte Entscheidung: „Wir hatten keine andere Wahl. Der Investitionsrahmen zur Sanierung und Modernisierung des Standortes hätte den betriebswirtschaftlichen Rahmen gesprengt und das Unternehmen damit existenziell gefährdet. Ich kann aber versprechen, dass wir alles tun werden, um den künftig in Wien zu betreuenden Kunden die gewohnt perfekte Betreuung zu bieten.“