Zerstörungswut: Plakat-Vandale in flagranti erwischt. FPÖ-Parteimitglied überrascht Täter, als er FPÖ-Wahlwerbung demoliert. Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Von Christoph Hornstein. Update am 06. September 2017 (05:55)
Fünf FPÖ-Plakate wurden auf diese Weise in Klosterneuburg zum Unmut der FPÖ zerstört.
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Kaum ist der Startschuss der Wahlwerbung für die Nationalratswahl am 15. Oktober verklungen, ist Klosterneuburg auch schon mit Wahlplakaten zugepflastert. Das kann einem passen oder nicht, dagegen wehren wird man sich mit legalen Mitteln aber nicht können. So griff ein politischer Hitzkopf zu illegalen Mitteln: Anzeige wegen Sachbeschädigung.

"Die gefallen mir nicht, die reiß ich runter“

Der Klosterneuburger wurde sogar noch in flagranti erwischt, wie er FPÖ-Plakate in wilder Wut zerstörte. Noch dazu von einem Mitglied der FPÖ, Max Wagner. „Ich war Richtung Wördern mit dem Auto unterwegs, als ich jemanden sah, der sich an den FPÖ-Plakaten zu schaffen machte.“

Max Wagner erwischte den Vandalen inflagranti.
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Als er den Mann zur Rechenschaft zog, soll er sich mit den Worten „Die gefallen mir nicht. Die reiß ich runter“ verteidigt haben.

Fünf FPÖ-Plakate wurden zerstört

Insgesamt sollen so in Klosterneuburg fünf FPÖ-Plakate bis zur Unkenntlichkeit zerstört worden sein. Der Mann war Max Wagner bekannt, und nach Rücksprache mit FPÖ-Stadtrat Josef Pitschko wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung bei der Polizei gemacht. Zur Nachahmung ist dieser Akt nicht zu empfehlen, denn diese Dummheit wird einiges an Geld kosten. Wagner: „Nach eigener Auskunft soll er ein SPÖ-Mitglied sein.“

In gewohnt harscher Manier kommentiert FPÖ-Stadtrat Josef Pitschko das Ereignis: „Das ist typisch für diese geistig minderbemittelten linken Rabauken, die auf diese Art ihr nicht vorhandenes Demokratieverständnis unter Beweis stellen.“

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