Alles so machen wie bisher. Über die Trainerfrage des FCK.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 18. September 2019 (01:48)

Seit dem Ende der dritten Runde beschäftigt man sich beim FC Klosterneuburg schon mit der Trainerfrage. Sechs Punkte aus den Spielen gegen Absdorf, Laa an der Thaya und Ladendorf waren die Vorgabe an den Trainer. Mit dem Sieg gegen Absdorf und der Niederlage gegen Laa wird die nächste Partie gegen Ladendorf nun definitiv zum Entscheidungsspiel über die Zukunft der Zusammenarbeit.

Trainer Haretter gibt sich abgeklärt und will sich auf das Wohl der Mannschaft sowie auf die nächste Partie konzentrieren. An der Vorbereitung wird nichts geändert.

Das ist auch der einzig mögliche Zugang. Haretter hat zuletzt betont, dass er an die Qualität der Spieler und den bisherigen Weg glaubt. Gegen Ladendorf sind für ihn selbst drei Punkte Pflicht. Grund genug, um so zu trainieren und zu spielen, wie bisher. Wenn man alles über den Haufen wirft, um gegen Ladendorf zu gewinnen, wäre das ein schlechtes Signal.

Kann man aber mit der üblichen Herangehensweise tatsächlich aus der Krise kommen? Und schaut bald wieder alles so aus, als wären der enttäuschende Saisonauftakt nie passiert?

Zumindest bis zur Winterpause möchte man Haretter dann jedenfalls in Ruhe arbeiten lassen, ehe man sich die Trainerfrage möglicherweise erneut stellt.