Autos sind Vergangenheit

Über die Baustellen in Klosterneuburg.

Christoph Hornstein
Christoph Hornstein Erstellt am 06. Oktober 2021 | 04:07

Behinderungen auf den Ausfallstraßen in Klosterneuburg sind, ob der Topografie dieser Stadt, immer ein Drama. Was sich jetzt abspielt, ist aber sicher der Gipfel der Verkehrsbehinderung: Die Straßen ins Donautal und in das Kierlingtal sind durch den Fernwärmebau teilweise nur mehr einspurig befahrbar. Die Hangbrücke ja schon seit Monaten.

Hätte man das Zusammenfallen dieser Baustellen voraussagen können – keiner hätte geglaubt, dass solche Behinderungen für die Klosterneuburger Autofahrer bewältigbar sind. Und doch– es funktioniert ja dann doch irgendwie. Natürlich mit erbosten Bürgern und Beinahe-Schlägereien auf der Straße.

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass Autofahren kein Vergnügen mehr ist, zumindest in den Ballungsgebieten sogar zur Plage wird. Alles zielt darauf ab, das Fahren mit dem eigenen Vehikel – so es kein E-Auto ist – zu erschweren und unattraktiv zu machen.

Und das ist im Grunde gut so, denn Zukunft hat das fossil betriebene Auto schon lang keine mehr.