Die Stimmen der Frauen

... über den gemeinsamen Antrag der Klosterneuburger Mandatarinnen.

Erstellt am 24. November 2021 | 04:58

Zwölf von 41 Mandaten im Gemeinderat sind in Frauenhand, die Quote liegt bei nicht einmal 30 Prozent. Mit vereinten Kräften ergreifen die Gemeinde- und Stadträtinnen Initiative. Und setzen sich gegen Gewalt gegen Frauen ein.

Der gemeinsame Antrag der Mandatarinnen ist genau das: eine Forderung von Frauen für Frauen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es ist ein Weg, um Bewusstsein zu schaffen. Um Tabus zu brechen. Um zu sagen: „Hey, du bist nicht alleine.“

Kurz gesagt: Es ist ein Zeichen für Frauen. Was es nicht ist, ist ein Zeichen gegen Männer. Die Tatsache, dass der Antrag nur von Mandatarinnen unterschrieben wurde, untermauert die Symbolik.

Von der will SPÖ-Stadtrat Karl Schmid aber nichts hören – er fühlt sich diskriminiert. Aber ist es das wirklich? Oder ist es ein Zeichen, dass die Stimmen von Frauen – auch ohne männliche Zwischenrufe – gehört werden sollten?