Eigenartige Verhältnisse. Über die Kosten des Happyland.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 16. Oktober 2019 (03:49)

Über eine Million Euro muss die Stadtgemeinde – müssen also wir beisteuern, damit sich Klosterneuburg das Happyland leisten kann. Nein, es geht ausnahmsweise nicht um die Sanierung, es geht um die jährlichen Zuschüsse für diese stadteigene Sportstätteneinrichtung. Nun scheint das zunächst viel Geld zu sein, aber die entscheidende Frage ist wohl die: Wollen wir uns das leisten?

Natürlich! Denn das Happyland ist die Heimat vieler Vereine, sorgt dafür, dass die Bevölkerung in Bewegung bleibt – hat also genug volksgesundheitliche und soziale Berechtigung, um eine Million dafür auszugeben.

Aber im selben Atemzug, indem man eine Million für diese Institution hinblättert, erfrecht sich die Politik, ein Zweihundertstel dieser Summe, nämlich 5.000 Euro im Jahr, für den Radverkehr zur Verfügung zu stellen. Das ist mehr als unverständlich, zumal wir in Zeiten leben, wo wir bald nur mehr Rad fahren werden.

Da hapert’s an der Relation.