Geduldsprobe vor Geduldsspiel. Über die Verzögerung der B 14-Sanierung.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 24. Juni 2020 (03:33)

Der Radverkehr boomt, neue Öffi-Maßnahmen sind in Planung, 34.000 Fahrzeuge queren täglich die Heiligenstädter Hangbrücke. Drei NÖN-Schlagzeilen beweisen eins: Klosterneuburg ist in Bewegung.

Die Hauptachse – der Weg nach Wien – wird eingeschränkt. Vielleicht beginnen die Bauarbeiten im Herbst, vielleicht nicht. Von der Stadt Wien heißt es, ein Start ist Ende Oktober „möglich“. Zuvor wurden Dezember, März und April angedacht oder sogar fixiert. Das Projekt ist für Klosterneuburger also längst eine Geduldsprobe, obwohl der erste Bagger noch gar nicht zum Einsatz kam.

Pech gehabt, wer sich im Hinblick auf die Sanierung bereits heuer ein Öffi-Jahresticket gekauft hat. Mit dem neuen 1-2-3-Ticket wird die Situation nicht besser. Im Gegenteil: Klosterneuburger zahlen mehr.

Die nächste Hiobs-Botschaft: Die Bauzeit wird mittlerweile auf zweieinhalb Jahre geschätzt. Geduld – und ein konkretes Öffi-Konzept in Klosterneuburg – sind dann mehr denn je gefragt.