Gern befragen, aber bitte was?. Über die von der FPÖ geforderte Volksbefragung Pionierviertel.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 10. Juli 2019 (03:26)

Die FPÖ drängt auf eine Volksbefragung in Sachen Pionierviertel. Aber was soll man das Volk fragen? Die Bürger wurden in die aktuell feststehende Planung einbezogen. Bürgerbeteiligung nennt man so etwas.

Und was auf das ehemalige Kasernengelände hinkommen soll, steht fest: Hauptsächlich Wohnungen, ein paar Geschäfte, eine Schule, ein Kindergarten, der Wirtschaftshof und eine Tiefgarage – obwohl, das ist auch nicht mehr ganz sicher – weil auch das Umweltbundesamt hinkommt.

Nach ein paar hunderttausend Euro Planungskosten steht nun der Planungsprozess still, weil man jetzt einmal abwarten will, wie sich die Teilsperre der B 14 auf das Gebiet um den Weidlinger Bahnhof auswirkt. Um das zu beobachten, ist der Bürgermeister froh, dass es die Teilsperre gibt.

Irgendetwas läuft da völlig aus dem Ruder. Und die einzige Frage, die sich langsam aufdrängt, ist: Soll man das Kasperltheater um den neuen Stadtteil weiterführen?