Hunger auf ein kühles Bier. Über den Kampf der Klosterneuburger Wirte in der Krise.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 31. März 2021 (03:38)

Im Gastgarten ein kühles Bier in der Ostersonne genießen, dazu ein g’schmackiges Schweinsbraterl – Herz was willst du mehr! In der Askese werden die Wünsche klein, aber umso begehrenswerter. Was früher eine Selbstverständlichkeit war, ist heute ein Wunschbild, das weit in die Ferne gerückt ist.

Aber was für uns Konsumenten einen Verzicht darstellt, ist für die Wirtshäuser existenzbedrohend. Natürlich auch in Klosterneuburg. Um so mehr sind diejenigen zu bewundern, die trotz der bedrohlichen Lage nicht jammernd die Hände in den Schoß legen, sondern versuchen, mit innovativen Geschäftsideen, doppeltem Einsatz und einem Lächeln im Gesicht der Krise Stirn zu bieten.

Wir haben derer in Klosterneuburg viele. Wir alle sollten sie beim Kampf ums Überleben unterstützen und so oft wie nur möglich ihren Lieferservice in Anspruch nehmen. Zumindest bis 6. April. Dann soll der Zauber ja wieder vorbei sein. Ganz sollte man dieser Prognose aber nicht Glauben schenken.