Kropacek wird zur „Fischerin“. Über die Geschichte des alten „Kropacek“.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 09. Juni 2021 (03:30)

Über hundert Jahre ist es her, dass eine Gastwirtschaft direkt an der Donau Berühmtheit erlangt hat. Lanzendörfer-Kropacek-Sienel-Fischer-Die Fischerin – viele Besitzer bestimmten das Schicksal dieser einfachen Gastwirtschaft mit dem wundervollen Blick über die Donau. Und viele Gäste verliebten sich in diesen Platz. Auch viele Berühmtheiten, wie Johannes Heesters, die Kardinäle König und Schönborn, bis zu Richard Lugner, der auch beim „Kropacek“ einkehrte. Für eine Vielzahl von Wiener Künstlern wurde die Gaststätte zum Wochen-end-Stammlokal.

In den letzten Jahren schien die Ära dieses Lokals zu Ende zu gehen. Das Jahrhunderthochwasser und baubehördliche Probleme haben den Weiterbestand dieses geschichtsträchtigen Juwels mehr als unwahrscheinlich gemacht.

Mutig, dass sich Heinz Holzmann mit dem Erwerb des Lokals nun um die Weiterführung kümmert. Und schön für alle, die Altes und Traditionelles erhalten haben wollen.