Erstellt am 06. Juni 2018, 04:07

von Christoph Hornstein

Lückenbüßer für den Geldsack?. Christoph Hornstein über neue Spitals-kosten, die auf Klosterneuburg zukommen.

Es gibt zwar noch keine Zahlen, aber dass Klosterneuburg mehr Standortbeitrag für „sein“ Spital berappen wird müssen, steht jetzt schon fest. Nach welchen Kriterien die 13,6 Millionen Euro der Spitalsgemeinden aufgeteilt werden, lässt VP-Klubobmann Klaus Schneeberger anklingen: Eine Messgröße für die Neuberechnung seien die Personalkosten gewesen. Die Umwandlung in eine Tagesklinik spart eine Menge an Personalkosten. Weniger Nacht- und weniger Wochenenddienste. Warum dadurch aber Klosterneuburg mehr Geld für seinen Standort zahlen muss, sollte man vielleicht erklären.

Nun gut. Was aber ganz und gar nicht in den Kopf will, ist die Tatsache, dass Klosterneuburg für weniger Spitalsleistung mehr zahlen muss.

Oder wird da einfach zu kompliziert gedacht? Es wird neu aufgeteilt. Warum? Weil sich das Spital in St. Pölten erfolgreich gegen den „unverhältnismäßig hohen Standortbeitrag“ gewehrt hat. Ergo fehlt jetzt Geld. Das holt man sich ganz einfach von den anderen Spitälern.

Zu verwegen, der Gedanke?