Nimmersatte Spürnase. Christoph Hornstein über die Prüfung des Happylands durch den Rechnungshof.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 01. Februar 2017 (05:25)

Die nicht enden wollenden Diskussionen über die Happyland-Sanierung ermüden nun auch schon die schärfsten Kritiker. Nur Gemeinderat Peter Hofbauers Argusaugen ruhen noch immer hartnäckig auf dem 15-Millionen-Umbau. Von rostigen Geländern bis undichten Türen wird vom früheren SPÖ-Vize knallhart alles aufgedeckt.

Diese Hartnäckigkeit ringt selbst Hofbauers Gegnern schon eine gewisse Bewunderung ab, und schließlich war er es ja, der die Prüfung des Rechnungshofes in die Wege leitete.

Nun ist sie, Gottlob, da, die Prüfung. An undichten Türen wird sich der Rechnungshof nicht stoßen, aber ob hier, wie viele vermuten, alles korrekt abgelaufen ist, das wird den Rechnungshof interessieren.

Und das interessiert natürlich alle daran Beteiligten, schon alleine deshalb, weil nach der Prüfung und dem Rechnungshofbericht Schluss sein wird mit der ewigen Happyland-Debatte.

So sind wir alle gespannt, was in einem halben Jahr ans Licht kommt. Ob das allerdings Hofbauers investigativer Spürnase reichen wird, steht auf
einem anderen Blatt.