Noch kein grünes Licht fürs Projekt. Über den geplanten Tunnelbau unter der Donau.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 21. Oktober 2020 (03:09)

Was bis zum 13. Jahrhundert verbunden war, soll der Mensch nicht trennen. Unter diesem Motto könnten Klosterneuburg und Kor-neuburg, zumindest was die Versorgung betrifft, wieder zusammenwachsen. Die EVN will möglich machen, dass es einen regen infrastrukturellen Austausch zwischen den beiden Stadtgemeinden geben könnte, und in Zeiten wie diesen hat man erkannt, wie wichtig regionale Versorgung ist.

Also, bauen wir den Tunnel!

Aber so einfach wird das nicht. Das weiß jeder, der in Klosterneuburg die Bau-Szene der letzten Jahrzehnte beobachtet hat. Dieses großvolumige Bauprojekt muss natürlich erst behördlich genehmigt werden, und da gibt es sicher Brösel. Denn noch bevor Betonwände verhindern, dass das Donauwasser in den Tunnel eindringt, wird es eine grüne Betonwand des Widerstands gegen dieses Projekt geben, wird versucht werden, die Sinnhaftigkeit anzuzweifeln und die Verhältnismäßigkeit von Aufwand und Nutzen infrage zu stellen.

Da muss der Bauherr die richtigen Antworten parat haben.