Scharfe Kanten, klare Meinung. Über den Wechsel in der Führung der Stadt-SPÖ.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 13. Juni 2019 (03:12)

Die Wähler der SPÖ schmelzen wie das Eis der Gletscher im Klimawandel. Nur viel schneller. Das zeigen auch die aktuellen Umfragen für Österreich: ÖVP 38, SPÖ 23 Prozent.

Was auch immer der Grund dafür ist, dass die SPÖ dermaßen schwächelt – kann dieser Trend regional auf den Kopf gestellt werden? Mit dem neuen Parteivorsitzenden will das die Stadt-SPÖ versuchen. Sie will Junge ansprechen, Themenführer werden und die SPÖ „spürbarer“ in der Stadt machen, was immer das auch heißen mag.

Mit Stefan Mann geht ein Lokalpolitiker, der mit seinem roten Schal in der Stadt präsent war wie kaum ein anderer. Jeder erkennt ihn, aber nimmt man ihn als Politiker wahr?

Es wird nicht genügen, den Wunsch nach leistbarem Wohnen immer wieder herunterzubeten. In der Politik müssen Kanten gezeigt und klare Meinungen transportiert werden. Und das kann mit Wischiwaschi-Politik, wie die Bundes-SPÖ sie vorlebt, nie und nimmer gelingen.