Schweben nach Korneuburg. Über die neuerliche Donaubrücken-Diskussion.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 28. April 2021 (03:30)

Das leidige Thema Donaubrücke wurde nicht nur wegen seiner hohen Kosten, sondern auch dadurch immer wieder zu Grabe getragen, weil man sich nie einigen konnte, wo denn der ideale Platz für sie sei. Eine Baustelle in Tulln hat jetzt die dortige FPÖ wachgerüttelt, die lauthals einen Schrei nach einer Donauquerung als Problemlösung des Tullner Verkehrs fordert.

Nun, auch dieses blaue Statement wird wieder verhallen, aber was übrig bleibt, ist doch eine erstaunliche Visionsbereitschaft unseres Bürgermeisters. Er will keine Brücke mehr, die Autos über die Donau bringt, wohl aber eine Verbindung mit Korneuburg. Mutige Ideen bringt Schmuckenschlager da in die Diskussion ein. Nicht nur, dass er sich schützend vor unsere Au stellt, Schmuckenschlager will alternative Wege prüfen lassen: ein „Radhighway“ ins Weinviertel sowie moderne Mobilitätsformen wie Schwebebahn oder Seilbahnsysteme.

Ein zumindest gedanklicher Schritt in die Zukunft, der Applaus verdient.