Verlassen und ohne Leben. Christoph Hornstein über das Parkhotel Klosterneuburg.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 28. Februar 2018 (04:47)

Die Geschichte des Klosterneuburger Vorzeige-Hotels, das mit vier Sternen Reisende anlocken sollte, ist traurig. 2009 würde es feierlich eröffnet, wunderschön gelegen, neben dem Happyland, gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar – alles Voraussetzungen für einen florierenden Hotelbetrieb. Das jedenfalls dachten das Land Niederösterreich und die Stadtgemeinde, die den Bau großzügig mit Sach- und Geldleistungen sponsorten.

Aber was ist jetzt daraus geworden? Verlassen, ohne Leben steht es da – und keiner weiß warum. Ein Kasten, der Gefahr läuft, baufällig zu werden.

Es gibt ja noch die Chance, dass die (oder der?) neue Eigentümer, so wie versprochen, einen neuen Pächter findet. Auch für die Stadt wäre das wichtig. Aber wie soll das funktionieren, wenn es keine Zusammenarbeit der Eigentümer mit der Stadt gibt? Selbst Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager hat keine Information darüber, was da im Hintergrund passiert, was es für Pläne gibt - ja er steht nicht einmal in Kontakt mit den Eigentümern. Schlechte Vorzeichen sind das.