Was kostet Wiener Wasser?. Über das Projekt zentrale Filteranlage für Klosterneuburger.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 15. Januar 2020 (03:15)

Schon im September 2016 brachte Gemeinderat Hofbauer den Antrag ein, Wien zu fragen, ob und zu welchen Konditionen die Bundeshauptstadt Wasser nach Klosterneuburg bringen würde. Offensichtlich hat das die Stadtregierung nie gemacht oder das Ergebnis nicht publiziert.

Auch wenn Hofbauer – wie oft von ihm gefordert – gleich das ganze Klosterneuburg an Wien verkaufen will, so hat es natürlich etwas für sich, die Wiennähe zu nützen und in den Genuss des Hochquellwassers zu kommen. Bevor man jetzt um viel Geld eine Filteranlage bauen will, wäre es doch eigentlich fast verpflichtend, die Konditionen für den Bezug des Hochquellwassers zu erfragen. Noch dazu, wenn ohnedies eine Notversorgung mit Wien vertraglich geregelt ist. Vielleicht ist das Wiener Wasser billiger?

Hofbauer hat den Verdacht, dass diese Geschichte ein Wahlschmäh ist. Jedenfalls ist sie kaum durchdacht und ziemlich unterentwickelt. Übrigens: Der Kalk im Wasser nervt wirklich.