Wo parken die 500 Mitarbeiter?. Über den neuen Standortvorschlag für das UBA.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 17. April 2019 (03:09)

Sind wir doch froh, das Umweltbundesamt in das Stadtgebiet zu bekommen. Auch wenn es offensichtlich ein Muskelspiel zwischen dem roten Wien und dem schwarzen Niederösterreich ist. Es tut der geschundene Klosterneuburger Seele gut, wieder ein wichtiges Amt in der Stadt zu haben, und, was noch mehr zählt: 500 Mitarbeiter kommen mit.

Das auf Eis gelegte Pionierviertel nun als Standort zu wählen, wirft aber doch einige Fragen auf. War es nicht die Frage des Verkehrs, die den Planungsablauf des Pionierviertels stoppen ließ? Waren es nicht die Fragen: Wohin mit den Autos, wo gibt es Stellplätze und wie bindet man die Anrainer in den Fließverkehr ein, die nach wie vor unzureichend gelöst waren? Dieses Problem wird sich auswachsen. Denn auch wenn man den Zug nach Wien vor der Nase hat, die 500 Mitarbeiter des Umweltbundesamtes werden ihn nicht alle benützen.

Sollte man nicht doch vielleicht vorher planen und dann entscheiden?